Entwicklungshilfe
Entwicklungsprojekte 2009
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Die Stadt Illnau-Effretikon, die zwei Landeskirchen und der Verein Solidarbasar Effretikon empfehlen der Bevölkerung vier Projekte aus dem mittel- und südamerikanischen Raum zur finanziellen Unterstützung. |
Seit 30 Jahren unterstützen die Stadt, die ref. Kirchgemeinde, die kath. Pfarrei und der Verein Solidarbasar mit jährlichen Beiträgen gemeinsam ausgewählte Projekte in der Zweiten und Dritten Welt. Gleichzeitig werden diese Projekte zur privaten finanziellen Unterstützung empfohlen. Im Kanton Zürich ist diese Art von Gemeinschaftsarbeit einzigartig.
Folgende Projekte aus dem mittel- und südamerikanischen Raum werden dieses Jahr unterstützt:
Berufsbildung schafft Jugendlichen eine Zukunft, Brasilien
Brücke zum Süden – Le pont avec le Sud, www.bruecke-lepont.ch
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Jugendliche aus den Favelas, den Armenquartieren der brasilianischen Grossstädte, haben aufgrund ungenügender Schulbildung schlechte Chancen eine bezahlte Arbeit zu finden. Die staatlichen Bildungsmöglichkeiten sind beschränkt, weshalb viele Arbeitslose in der Kriminalität landen. Das Zentrum für Arbeit und Kultur bietet ihnen eine Alternative: eine Berufsbildung von elf Monaten in verschiedenen Branchen. Der ganz auf die Praxis ausgerichtete Unterricht dient als solide Starthilfe, um auf eigenen Füssen zu stehen. |
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Landwirtschaftliche Entwicklung für 5000 Kleinbauernfamilien, Nicaragua |
Schweizerisches Arbeiterhilfswerk (SAH), www.sah.ch
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Nicaragua ist ein schwach industrialisiertes Agrarland. Die Konzentration auf wenige landwirtschaftliche Exportprodukte macht das Land stark abhängig von den Weltmarktpreisen. Die Bevölkerungsmehrheit besteht aus Kleinbauernfamilien mit niedriger Produktivität und geringer Marktmacht. Ziel des Projektes ist die Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage durch Verbesserung der Anbaumethoden und der Vermarktung sowie durch Stärkung ihrer Verbandsorganisation und ihrer Dienstleistungen. |
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Frauen, Gesundheit und indigene Bevölkerung, Chile |
Mission 21, www.mission-21.org
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Der Entwicklungs- und Ausbildungsdienst (SEDEC) existiert seit 1983 und engagiert sich für die benachteiligten Bevölkerungsschichten in der stark von Arbeitslosigkeit und Armut betroffenen Region Concepción. Er unterstützt Frauen in den Armenvierteln, berät und begleitet die indigenen Mapuche (eines von 8 Urvölkern Chiles) und fördert die Gesundheit durch Vermittlung von Grundkenntnissen über Gesundheit und Hygiene. Im Vordergrund steht die Entwicklung zur Selbständigkeit. |
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Recht auf Nahrung, Guatemala |
HEKS, www.heks.ch
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Die Armut in den ländlichen Regionen Guatemalas hat viele Ursachen: Ein wichtiger Faktor ist die extrem ungerechte Verteilung des Landes. 88 % wird von 12 Familien kontrolliert. Entsprechend leben 60 Prozent der Einwohner in Armut. Das Programm von HEKS leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Ernährungs- und Einkommenssicherheit. Die benachteiligten Familien erhalten u.a. Unterstützung im Bereich Anbaumethoden, Pro-duktevermarktung und Verhinderung von Schäden durch die häufigen Unwetter. |
Broschüre Entwicklungsprojekte 2009 (pdf, 1104 kByte)
Im Rahmen der Entwicklungshilfe finden im September jeweils die Kulturwochen statt.
Informationen dazu unter www.kulturwochen.ch
Kontakt: stadtkanzlei@ilef.ch




