Stadtentwicklung
Zentrumsentwicklung mittim, Effretikon
Die Ergebnisse der vom Stadtrat in Auftrag gegebenen Vergleichsplanung für die Erarbeitung eines Privaten Gestaltungsplans wurden am 10. und 12. Juli von Vertretern der Stadt, des Fachgremiums für die Beurteilung, der planenden Architekten und des Arealentwicklers vorgestellt. Pläne und Modelle wurden präsentiert und Fragen beantwortet.
Vom 14. Juli bis 27. August 2010 werden die Arbeiten in der Schalterhalle des Stadthauses Effretikon ausgestellt.
Bericht Begleitgremium (pdf, 1'753 kByte)
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Modellfoto Zentrum Effretikon - Klick für Vergrösserung |
Stadtvision Die Lage des Effretiker Stadtzentrums ist eine der besten im Kanton Zürich. Die Chance, hier einen belebten Stadtraum von hoher Qualität und Nachhaltigkeit zu schaffen, ist einmalig. Ein neuer städtebaulicher Entwurf soll im Perimeter „mittim“ einen nachhaltigen, urbanen Lebens- und Begegnungsraum von hoher Nutzungsdichte und durchlässigen, durchgrünten Freiräumen entstehen lassen. Handlungsbedarf Einigkeit besteht seit längerer Zeit darin, dass für das Zentrum von Effretikon eine Aufwertung dringend notwendig ist. Verschiedene Anläufe erlitten bisher leider Schiffbruch. Auch das im Raum stehende Richtprojekt mittim des Arealentwicklers Hans Hänseler (Immokonzept AG) blieb umstritten und fand zu wenig Akzeptanz. |
Umgebungsplan - Klick für Vergrösserung |
Studienauftrag für neue Konzepte Im Januar 2010 entschloss sich der Stadtrat, zusätzlich zwei externe Planungsbüros im Rahmen eines Studienauftrages beizuziehen, um für die Zentrumsentwicklung Effretikon alternative Konzepte zu entwickeln. Er handelte in der Überzeugung, dass sich mit einer Gegenüberstellung von unterschiedlichen Konzepten ein qualitativ hochstehendes städtebauliches Konzept finden lässt. Erfreuliches Ergebnis Als sehr überzeugend wertete die Jury das Konzept „String“, welches vom Team Staufer & Hasler eingereicht wurde. Es basiert auf einer sorgfältigen Analyse der bisherigen Entwicklung Effretikons. Die wohlproportionierten und klug gesetzten Bauten stehen in einem Dialog zueinander und zur bestehenden Bebauung. Pläne und Modell zeigen überzeugend, dass eine zukunftsorientierte Bebauung des Zentrums auch Hochhäuser verträgt. Die zusammenhängenden Freiräume, welche auch den bestehenden Märtplatz mit Effimärt einbeziehen, bilden eine lebendige Einheit mit Sichtbezügen und Raumverbindungen. Der Raum vom Bahnhof bis zum Effimärt wird geöffnet, das Zentrum wirkt wie eine Kette von Raumfolgen, welche dem Zentrum Effretikons eine robuste, kraftvolle Identität verschaffen. Die Voraussetzungen für eine Stärkung des Zentrums Effretikon werden geschaffen. |
„String“ – das Konzept für Effretikon
Das Beurteilungsgremium empfiehlt dem Stadtrat einstimmig, das Bebauungskonzept „String“ durch die Architekten Staufer & Hasler und ihr Fachplanerteam in Zusammenarbeit mit den CH Architekten als Arbeitsgemeinschaft weiterbearbeiten zu lassen. Die Verantwortung dafür liegt beim Arealentwickler.
Haltung des Stadtrates
Der Stadtrat konnte sich an seiner Sitzung vom 17. Juni 2010 den Empfehlungen der Jury einstimmig anschliessen und empfiehlt, die städtebaulich-architektonische Federführung Staufer & Hasler zu übertragen. Er stellt fest, dass sich der Studienauftrag als Mittel für das Finden fachlich überzeugender Lösungen wirklich gelohnt hat.
Haltung des Arealentwicklers
Auch Arealentwickler Hans Hänseler ist von den Stärken des neuen Konzeptes überzeugt. In einem Brief an den Stadtrat hält er fest, dass die von Staufer & Hasler vorgelegte Studie die Grundlage für das Richtprojekt und den darauf basierenden Gestaltungsplan bilden wird.
Ausblick
Es liegt nun in der Verantwortung des Arealentwicklers das Konzept zu vertiefen und weiter zu entwickeln. Die Stadt soll über wesentliche Zwischenergebnisse informiert werden. Liegt das bereinigte Konzept vor, ist ein Gestaltungsplan zu erarbeiten und den Behörden sowie der Bevölkerung vorzulegen. Nach Rechtskraft des Gestaltungsplanes kann die bauliche Aufwertung des Zentrums schrittweise an die Hand genommen werden.
Aufwertung im Zentrum
Mit der Umsetzung des gewählten Konzeptes „String“ entstehen für das Zentrum namentlich folgende Mehrwerte:
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Vielfältiges Nutzungsangebot im Detailhandel und in der Gastronomie
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Attraktive Wohnungen im Zentrum
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Flächen für Arbeitsplätze an bester Lage
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Grosszügige Freiräume mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten
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Stadtverträglicher Strassenraum
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Optimale ÖV-Drehscheibe
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Energetisch und ökologisch vorbildliche Bauten
Chance packen!
Effretikon ist heute in der glücklichen Lage, dass ein privater Arealentwickler an den Standort Effretikon glaubt und bereit ist, hier grössere Geldmittel zu investieren. Dieses Engagement deckt sich mit den Absichten der Stadtentwicklung und kann der Stadt wichtige Impulse geben.
Informationsblatt (pfd, 5'187 kByte)
Mehr über mittim erfahren Sie hier: www.mittim-effretikon.ch
Kontakt: hochbau@ilef.ch

