Zentrumsentwicklung Effretikon

Plan Zentrumsentwicklung Bahnhof West
Plan Zentrumsentwicklung Bahnhof West

Informationsveranstaltung vom 11. Juli 2017

11. Juli 2017

Im vergangenen Jahr hat der Stadtrat entschieden, für das Gebiet westlich des Bahnhofs Effretikon einen behördenverbindlichen Masterplan zu erstellen. Dieser wird als Grundlage zur Erstellung von privaten Gestaltungsplänen für die an einer baulichen Entwicklung interessierten Grundeigentümer dienen. Basierend auf einer Konzeptstudie und Gesprächen mit den Grundeigentümern haben die Staufer & Hasler Architekten AG in der Zwischenzeit ein Richtprojekt erstellt. Der Stadtrat hat dieses genehmigt und für die Weiterbearbeitung freigegeben.

Der aktuelle Planungsstand wurde am 11. Juli 2017 an einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt. Die Präsentation dazu finden Sie hier.

Für die nun folgende Ausarbeitung des Masterplans genehmigte der Stadtrat einen Kredit von 70‘000 Franken. Der Masterplan soll bis Ende Jahr vorliegen.

Start der zweiten Phase der Planung Zentrumsentwicklung Bahnhof West

Gian-Marco Jenatsch und Ueli Müller
Gian-Marco Jenatsch und Ueli Müller

Der Stadtrat bewilligte an seiner Sitzung vom 9. März 2017 einen Kredit von 125‘000 Franken für die zweite Phase der Planung für das Gebiet westlich des Bahnhofs Effretikon. Ziel der Planung ist es, einen Masterplan zu erlassen, welcher die Grundlage für private Gestaltungspläne bildet.

Lesen Sie in den Stadtseiten vom 30. März 2017 das Interview mit Stadtpräsident Ueli Müller und dem beauftragten Architekten Gian-Marco Jenatsch zum aktuellen Stand der Planung zum weiteren Vorgehen.

Der Stadtrat erteilt den Auftrag für die erste Phase eines Masterplans

27. September 2016

Im Frühjahr 2016 nahm der Stadtrat in Aussicht, für das Zentrumsentwicklungsgebiet Bahnhof West einen Masterplan zu erstellen. Dieser soll die Grundlage bilden, um für Teilgebiete anhand einer  übergeordneten Planungsvorstellung private Gestaltungspläne zu beschliessen. Im Masterplan geht es auch darum, die Überlegungen der Grundeigentümer zur Entwicklung ihrer Liegenschaften möglichst gut einzubeziehen, sodass eine neue Bebauung in Etappen überhaupt möglich wird.

In den letzten Monaten wurden mit allen Grundeigentümern im Planungsperimeter Gespräche geführt, um ihre Interessenlage zu klären. Die Besprechungen bilden eine wichtige Grundlage für die nächste Planungsphase. In dieser werden aufgrund von Konzeptstudien mögliche Baumassen und Dichteverteilungen ausgelotet und verschiedene Bebauungsszenarien und Erschliessungsvarianten studiert. Zum Abschluss wird der Stadtrat anfangs 2017 die Vorgaben für ein Richtprojekt beschliessen, welches dann in den Masterplan einfliesst. Der Auftrag für die erste Planungsphase wurde an die Staufer & Hasler Architekten, Frauenfeld, zum Preis von 50‘000 Franken erteilt. Im Begleitgremium für den Masterplan Bahnhof West nehmen Stadtpräsident Ueli Müller, Stadträtin Salome Wyss sowie die Stadträte Reinhard Fürst und Urs Weiss Einsitz.

Masterplan für Zentrumsentwicklung Bahnhof West

18. März 2016

Der Stadtrat verzichtet auf die Zusammenarbeit mit der privaten Arealentwicklerin City Project Management Est. für das Gebiet westlich des Bahnhofs Effretikon. Ein behördenverbindlicher Masterplan soll die Erarbeitung von privaten Teilgestaltungsplänen ermöglichen.

Seit dem Hinschied des seinerzeitigen Arealentwicklers Hans Hänseler im Sommer 2014 versuchte die City Project Management Est., die Planung im Gebiet westlich des Bahnhofs Effretikon wieder zu lancieren. Der Stadtrat stellte im April 2015 in Aussicht, die Federführung zu übernehmen und auf der Basis des Richtprojekts der Staufer + Hasler Architekten AG einen Masterplan auszuarbeiten. Er wartete jedoch vorerst ab, bis Gewissheit darüber bestand, über welche Grundstücke die City Project Management Est. (CPME) die Arealentwicklung vorantreiben wird.

Der Stadtrat musste nun feststellen, dass die CPME bei ihrem Vorhaben, Grundstücke für die Arealentwicklung zu sichern, kaum substanzielle Fortschritte erzielen konnte. Er hat deshalb entschieden, auf eine Zusammenarbeit mit diesem Unternehmen für die Zentrumsentwicklung Bahnhof West zu verzichten.

In den letzten Wochen führte der Stadtrat bereits einzelne Gespräche mit Grundeigentümern, um deren Entwicklungsabsichten in Erfahrung zu bringen. Er wird diese bis im Sommer 2016 mit allen Grundeigentümern fortführen. Darauf aufbauend soll dann im nächsten Jahr ein behördenverbindlicher Masterplan erstellt werden, welcher als Basis für einzelne Gestaltungspläne dienen wird. Der Stadtrat ist auch aufgrund der Erfahrungen im Gebiet Bahnhof Ost überzeugt, auf diesem Weg eine gute Grundlage zu schaffen, um die notwendige Stärkung des Effretiker Stadtzentrums zu ermöglichen. Dabei ist er sich der anspruchsvollen Ausgangslage bewusst. Der Stadtrat zählt jedoch auf das konstruktive Mitwirken aller Beteiligten.

RESTLICHE BAHNHOFSTRASSE WIRD SANIERT

Die Sanierungsarbeiten an der Bahnhofstrasse im Abschnitt Rosenweg bis Poststrasse wurden bislang sistiert, da beabsichtigt war, diese mit der angrenzenden Arealentwicklung zu koordinieren. Aufgrund des Planungsstands bei der Zentrumsentwicklung Bahnhof West hat der Stadtrat beschlossen, nicht weiter zuzuwarten. In Zusammenarbeit mit dem Kanton wird die Erneuerung des letzten Abschnitts der Bahnhofstrasse nun geplant. Mit der Ausführung wird ab Sommer 2017 gerechnet.

Planung wird angepasst

Medieninformation zur Stadtratssitzung vom 20. November 2014:

Die Planung für die Zentrumsaufwertung in Effretikon wird in reduzierter Form auf den Grundstücken der interessierten Grundeigentümer weitergeführt. Das städtebauliche Konzept des bisherigen Gestaltungsplanentwurfs bildet dabei die übergeordnete Grundlage.

Im vergangenen Herbst legte der Stadtrat den Entwurf des privaten Gestaltungsplans Mittim öffentlich auf. Dieser wurde von der Hänseler Immokonzept AG, basierend auf einer städtebaulichen Testplanung, entwickelt. Es umfasste das Gebiet nördlich und westlich des Bahnhofs, von der Gartenstrasse bis zur Illnauerstrasse.

Aufgrund einer Analyse des aktuellen Planungsstands zeigt sich, dass der Planungsperimeter für einen einzigen Gestaltungsplan zu komplex ist und einige Grundeigentümer ihre Grundstücke nicht zur Verfügung stellen wollen. Dies betrifft insbesondere einzelne Schlüsselgrundstücke im Bereich Hinterbüel Süd. Nach dem Tod des Arealentwicklers Hans Hänseler kam sein Nachfolger, Martin Meili, zusammen mit seinen Geschäftspartnern zum Schluss, dass er die Planung nur noch auf den Grundstücken der interessierten Eigentümer fortsetzen will.

Der Stadtrat ist an einer baulichen Erneuerung entlang der Bahnhofstrasse in Effretikon weiterhin sehr interessiert. Dabei ist eine verdichtete Bauweise naheliegend. Für den Stadtrat bildet das städtebauliche Konzept der Staufer + Hasler Architekten AG nach wie vor die planerische Grundlage, an der sich auch die Entwicklung von Teilgebieten beim Bahnhof Effretikon orientieren soll. Der Stadtrat ist vom Mehrwert dieses Vorschlags für die Bevölkerung und das Gewerbe überzeugt. Auch die Hänseler Immokonzept AG sieht Perspektiven, um an dieser attraktiven Lage ein zukunftsträchtiges Projekt zu realisieren. Dieses dürfte vorderhand einfach etwas abgespeckter als ursprünglich geplant herauskommen.

In einem nächsten Schritt wird es nun darum gehen, das weitere Vorgehen festzulegen. Klar ist, dass der Gestaltungsplan Mittim grundlegend überarbeitet und reduziert werden muss. Insbesondere bei der Verankerung der übergeordneten Planungsidee wird der Stadtrat eine Führungsrolle einnehmen. Dabei wird er auch weiterhin darauf achten, dass von den Investoren als Gegenleistung für die zusätzlich gewährte Baumasse gewisse Verpflichtungen zu Gunsten der Öffentlichkeit übernommen werden. Der Stadtrat denkt dabei unter anderem an die Errichtung des neuen Bushofs, den Bau eines Stadtgartens oder die Erfüllung von zusätzlichen ökologischen Auflagen.

Ergänzende Auskünfte erteilen:
Stadtpräsident Ueli Müller, Tel. 076 340 21 03
Martin Meili, Hänseler Immokonzept AG, Tel. 044 829 55 11

Verschiedene Einwendungen zu Mittim

Medieninformation zur Stadtratssitzung vom 5. Dezember 2013:

Vom 4. Oktober bis zum 3. Dezember 2013 ist der Entwurf des privaten Gestaltungsplans „Mittim“, Effretikon, öffentlich aufgelegen. Die Auflage der umfangreichen Unterlagen sowie die durchgeführten Informationsveranstaltungen sind auf reges Interesse gestossen. Stadtpräsident Ueli Müller ist über das Echo erfreut: „Die Bevölkerung interessiert sich je länger desto mehr für die Entwicklung im Effretiker Stadtzentrum.“

Insgesamt sind 14 Einwendungen und 4 Stellungnahmen von Nachbargemeinden zum Gestaltungsplan eingegangen. Die Einwendungen kommen von Privatpersonen, Parteien und Organisationen. Die Vorbehalte konzentrieren sich vor allem auf die bauliche Dichte, die Verkehrsführung und Anzahl Parkplätze, die Eigentumsrechte und die ökologischen Auflagen.

Auch der Stadtrat hat aufgrund der detaillierten Prüfung der Unterlagen nochmals eine ausführliche Einwendung gemacht. In dieser werden mehrheitlich ähnliche Punkte vorgebracht, wie diese auch von den übrigen Einwendern moniert wurden. Der Stadtrat hat nun die Hänseler Immokonzept AG als Arealentwicklerin aufgefordert, die Einwendungen umfassend zu prüfen, diese möglichst in den Gestaltungsplan einfliessen zu lassen oder in einem Bericht zu den nicht berücksichtigten Einwendungen darzulegen, weshalb an der aktuellen Planung festgehalten wird. Anschliessend ist das Geschäft dem Stadtrat erneut vorzulegen. Nach der Verabschiedung durch den Stadtrat ist vorgesehen, den Gestaltungsplan dem städtischen Parlament und später den Stimmberechtigten zu unterbreiten.

Stadtpräsident Ueli Müller ist sich bewusst, dass noch einiges getan werden muss, damit der Gestaltungsplan rechtskräftig festgesetzt werden kann. „Es liegt aber auch in der Natur der Sache, dass sich bei einer öffentlichen Auflage vor allem die kritischen Stimmen melden und die Befürworter weniger aktiv sind“, meint dazu der Stadtpräsident. Konsens scheint darüber zu bestehen, dass sich im Effretiker Stadtzentrum etwas entwickeln muss und die Lage eine bauliche Verdichtung erfordert. Kontrovers sind die Meinungen, wie dies passieren soll.

Bericht aus dem Schweizer Fachjournal für Architekturwettbewerbe

Das Schweizer Fachjournal für Architekturwettbewerbe "hochparterre.wettbewerbe" hat in seiner Ausgabe 4/2010 einen Bericht über die Zentrumsentwicklung in Effretikon veröffentlicht:

Hochparterre (Quelle: © hochparterre.wettbewerbe, 2010)

Zentrumsentwicklung Mittim, Effretikon

Modellfoto Zentrum Effretikon
Umgebungsplan

Die Ergebnisse der vom Stadtrat in Auftrag gegebenen Vergleichsplanung für die Erarbeitung eines Privaten Gestaltungsplans wurden am 10. und 12. Juli von Vertretern der Stadt, des Fachgremiums für die Beurteilung, der planenden Architekten und des Arealentwicklers vorgestellt. Pläne und Modelle wurden präsentiert und Fragen beantwortet.

Bericht Begleitgremium

Stadtvision

Die Lage des Effretiker Stadtzentrums ist eine der besten im Kanton Zürich. Die Chance, hier einen belebten Stadtraum von hoher Qualität und Nachhaltigkeit zu schaffen, ist einmalig. Ein neuer städtebaulicher Entwurf soll im Perimeter „mittim“ einen nachhaltigen, urbanen Lebens- und Begegnungsraum von hoher Nutzungsdichte und durchlässigen, durchgrünten Freiräumen entstehen lassen.

Handlungsbedarf

Einigkeit besteht seit längerer Zeit darin, dass für das Zentrum von Effretikon eine Aufwertung dringend notwendig ist. Verschiedene Anläufe erlitten bisher leider Schiffbruch. Auch das im Raum stehende Richtprojekt mittim des Arealentwicklers Hans Hänseler (Immokonzept AG) blieb umstritten und fand zu wenig Akzeptanz.

Studienauftrag für neue Konzepte

Im Januar 2010 entschloss sich der Stadtrat, zusätzlich zwei externe Planungsbüros im Rahmen eines Studienauftrages beizuziehen, um für die Zentrumsentwicklung Effretikon alternative Konzepte zu entwickeln. Er handelte in der Überzeugung, dass sich mit einer Gegenüberstellung von unterschiedlichen Konzepten ein qualitativ hochstehendes städtebauliches Konzept finden lässt.

Erfreuliches Ergebnis

Als sehr überzeugend wertete die Jury das Konzept „String“, welches vom Team Staufer & Hasler eingereicht wurde. Es basiert auf einer sorgfältigen Analyse der bisherigen Entwicklung Effretikons. Die wohlproportionierten und klug gesetzten Bauten stehen in einem Dialog zueinander und zur bestehenden Bebauung. Pläne und Modell zeigen überzeugend, dass eine zukunftsorientierte Bebauung des Zentrums auch Hochhäuser verträgt. Die zusammenhängenden Freiräume, welche auch den bestehenden Märtplatz mit Effimärt einbeziehen, bilden eine lebendige Einheit mit Sichtbezügen und Raumverbindungen. Der Raum vom Bahnhof bis zum Effimärt wird geöffnet, das Zentrum wirkt wie eine Kette von Raumfolgen, welche dem Zentrum Effretikons eine robuste, kraftvolle Identität verschaffen. Die Voraussetzungen für eine Stärkung des Zentrums Effretikon werden geschaffen.

„String“ – das Konzept für Effretikon

Das Beurteilungsgremium empfiehlt dem Stadtrat einstimmig, das Bebauungskonzept „String“ durch die Architekten Staufer & Hasler und ihr Fachplanerteam in Zusammenarbeit mit den CH Architekten als Arbeitsgemeinschaft weiterbearbeiten zu lassen. Die Verantwortung dafür liegt beim Arealentwickler.

Haltung des Stadtrates

Der Stadtrat konnte sich an seiner Sitzung vom 17. Juni 2010 den Empfehlungen der Jury einstimmig anschliessen und empfiehlt, die städtebaulich-architektonische Federführung Staufer & Hasler zu übertragen. Er stellt fest, dass sich der Studienauftrag als Mittel für das Finden fachlich überzeugender Lösungen wirklich gelohnt hat.

Haltung des Arealentwicklers

Auch Arealentwickler Hans Hänseler ist von den Stärken des neuen Konzeptes überzeugt. In einem Brief an den Stadtrat hält er fest, dass die von Staufer & Hasler vorgelegte Studie die Grundlage für das Richtprojekt und den darauf basierenden Gestaltungsplan bilden wird.

Ausblick

Es liegt nun in der Verantwortung des Arealentwicklers das Konzept zu vertiefen und weiter zu entwickeln. Die Stadt soll über wesentliche Zwischenergebnisse informiert werden. Liegt das bereinigte Konzept vor, ist ein Gestaltungsplan zu erarbeiten und den Behörden sowie der Bevölkerung vorzulegen. Nach Rechtskraft des Gestaltungsplanes kann die bauliche Aufwertung des Zentrums schrittweise an die Hand genommen werden.

Aufwertung im Zentrum

Mit der Umsetzung des gewählten Konzeptes „String“ entstehen für das Zentrum namentlich folgende Mehrwerte:

  • Vielfältiges Nutzungsangebot im Detailhandel und in der Gastronomie
  • Attraktive Wohnungen im Zentrum
  • Flächen für Arbeitsplätze an bester Lage
  • Grosszügige Freiräume mit unterschiedlichen Aufenthaltsqualitäten
  • Stadtverträglicher Strassenraum
  • Optimale ÖV-Drehscheibe
  • Energetisch und ökologisch vorbildliche Bauten

Chance packen!

Effretikon ist heute in der glücklichen Lage, dass ein privater Arealentwickler an den Standort Effretikon glaubt und bereit ist, hier grössere Geldmittel zu investieren. Dieses Engagement deckt sich mit den Absichten der Stadtentwicklung und kann der Stadt wichtige Impulse geben.

Informationsblatt

Mehr über Mittim erfahren Sie hier: www.mittim-effretikon.ch

Kontakt: hochbau@ilef.ch