Neuigkeit

Personalvorsorge

Eintrittsschwelle wird gesenkt.

Die Aufnahme in die Altersvorsorge der zweiten Säule bedingt unter anderem ein jährliches Mindesteinkommen von 21‘330 Franken. Dieses Mindesteinkommen stellt die Eintrittsschwelle in das Obligatorium der beruflichen Vorsorge dar und entspricht ¾ der maximalen AHV-Altersrente. Diverse Mitarbeitende der Stadt erreichen diese Aufnahmegrenze aufgrund ihres geringen Beschäftigungsgrades nicht, was zu einer Lücke in der Vorsorge der zweiten Säule führen kann. Betroffen sind Mitarbeitende mit einem Beschäftigungsgrad unter 30 - 40 %, beispielsweise Reinigungsangestellte oder Mittagstisch- und Nachmittagsbetreuerinnen.

Die Stadt Illnau-Effretikon versichert ihr Personal bei der Personalvorsorge des Kantons Zürich BVK. Die BVK bietet neu die Option an, die Eintrittsschwelle auf ein Mindesteinkommen von 14‘220 Franken zu senken. Dadurch können Mitarbeitende, die Teilzeit arbeiten und einen Jahreslohn unter der normalen Eintrittsschwelle von 21‘330 Franken aufweisen, in die Personalvorsorge aufgenommen werden. Ihre Altersvorsorge wird gestärkt und der Versicherungsschutz bei Invalidität oder Tod verbessert.

Die Finanzierung der Leistungen erfolgt durch Beiträge der Arbeitnehmenden und der Arbeitgeberin. Die jährlichen Kosten belaufen sich für die Stadt auf rund 50‘000 Franken. Der Stadtrat hat entschieden, die Eintrittsschwelle für die städtischen Mitarbeitenden in die Personalvorsorge per 1. Januar 2020 auf ein Mindesteinkommen von 14‘220 Franken zu reduzieren.


Kontakt: praesidiales@ilef.ch