Politik

Bis 1973 fand sich auf der Landkarte lediglich die "Gemeinde Illnau". Effretikon war bis dahin ein Ortsteil, wie die zahlreichen anderen Weiler es auch waren. Der Bauboom in den 1960er Jahren ging aber nicht spurlos an der Gemeinde vorbei. Die Einwohnerzahl stieg sprunghaft an - der öffentliche Verkehr rückte Effretikon als wichtigen Knotenpunkt ins Zentrum des Kantons; der Anschluss an die Autobahn stand vor der Tür'.

1974 folgte ein Meilenstein: Aus der Gemeinde Illnau formierte sich die "Stadt Illnau-Effretikon". Die städtischen Organisationsstrukturen hielten Einzug. Seither besteht die "Ausserordentliche Gemeindeorganisation mit Parlament", wie sie das Zürcher Gemeindegesetz in den §§ 88 ff. vorsieht.

Wo früher vor allem noch an Gemeindeversammlungen politisiert wurde, wird seit 1974 auf kommunaler Ebene vor allem im Stadtrat (Exekutive, 9 Mitglieder) und im Grossen Gemeinderat (Stadtparlament 36 Mitglieder) "Politik gemacht". Weiter bestehen die selbständigen Kommissionen (Fürsorgebehörde, Schulpflege und Baubehörde), die im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, die ihnen zugewiesenen Aufgaben in Eigenkompetenz erledigen.

Die Ortsparteien sind in diesen Gremien vertreten und äussern sich im Rahmen der Geschäftsabwicklung zu den Geschäften von kommunaler Bedeutung, aber auch zu solchen, über die Sie als Stimmberechtigte/r im Rahmen von Abstimmungen und Wahlen an der Urne befinden können.