Allgemeine Informationen



Am 20. Oktober 2019 finden auf nationaler Ebene die Erneuerungswahlen des National- und des Ständerates für die Legislatur 2019-2023 statt.

Wer als Volksvertretung in den zwei Kammern künftig die Geschicke auf Bundesstufe leiten wird, bestimmen Sie!


Zweikammersystem mit National- und Ständerat
Im Namen des Volkes und der Kantone


Der Nationalrat bildet zusammen mit dem Ständerat die Vereinigte Bundesversammlung (Bundes-Parlament). Die grosse Kammer, wie der Rat auch genannt wird, besteht aus 200 Mitgliedern (Stand Juni 2019: 63 Frauen und 136 Männer). Die Nationalrätinnen und Nationalräte vertreten die Bevölkerung der Schweiz. Das Durchschnittsalter im Nationalrat beträgt 52 Jahre.

Der Ständerat repräsentiert die Kantone. In der kleinen Kammer nehmen 46 Personen Einsitz, wobei jeder Kanton (unabhängig seiner Bevölkerungszahl) über zwei Mandate verfügt. Eine Ausnahme bilden die sechs früheren Halbkantone Obwalden, Nidwalden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell-Innerrhoden; sie stellen je ein Mitglied.

Vorbehältlich der demokratischen Mitwirkungsrechte der Bürgerinnen und Bürger üben Nationalrat und Ständerat gemeinsam die oberste Gewalt im Schweizer staatspolitischen System aus. Zu den Aufgaben des National- und Ständerates zählen die Gesetzgebung auf Bundesebene, die Wahl des Bundesrates und dessen Bundeskanzler/in sowie die Wahl der Mitglieder der eidgenössischen Gerichte. Ebenso liegt die Oberaufsicht der Tätigkeitsbereiche des Bundesrates und der Bundesverwaltung in der Kompetenz des National- und Ständerates. 

Die 200 Nationalrätinnen und Nationalräte - und die 46 Kollegen und Kolleginnen im Ständerat - üben ihr Mandat auf Basis des Milizprinzips aus.


966 Kandidaturen für 35 Sitze

Gemäss dem Bundesgesetz über die politischen Rechte bildet jeder Kanton einen Wahlkreis mit mindestens einem Sitz in der grossen Kammer. Je mehr Einwohnerinnen und Einwohner in einem Kanton leben, desto mehr Sitze stehen im zur Verfügung. Der Kanton Zürich verfügt über 35 Mandate - die grösste Sitzzahl aller Kantone. Im Wahlkreis des Kantons Zürich gingen insgesamt 966 Kandidaturen auf 32 verschiedenen Listen ein; darunter befinden sich 32 Bisherige. Der Frauenanteil liegt bei 43 % - oder anders ausgedrückt: 415 Kandidatinnen aus dem Kanton Zürich empfehlen sich als künftige Nationalrätin.

Im Schnitt sind die Kandidierenden 43 Jahre alt.

Die Kandidierenden des Nationalrates im Überblick:
Kandidatenverzeichnis in alphabetischer Reihenfolge
Kandidatenverzeichnis nach Listen

Offiziell Kandidierende für den Ständerat:
Nicole Barandun, CVP
Nik Gugger, EVP
Daniel Jositsch, SP
Roger Köppel, SVP
Tiana Angelina Moser, GLP
Ruedi Noser, FDP
Marionna Schlatter-Schmid, Grüne

Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit
In den Ständerat sind sämtliche Stimmberechtigte, die über politischen Wohnsitz im Kanton Zürich verfügen, wählbar.

Weitere Informationen zu den Kandidierenden entnehmen Sie in Hülle und Fülle der Berichterstattung sämtlicher Medien, Parteiplattformen usw.

 

Wählen, ja! Aber wie? Wie's funktioniert...

Die Wahl des Nationalrates erfolgt im Proporzverfahren. D.h. Sie wählen anhand der Wahllisten in erster Linie Parteien, bzw. Sitze/Mandate. Aus diesen Stimmen ergibt sich die Stärke einzelner Parteien im Legislativorgan (Listenstimmen). Die erzielten Mandate werden aufgrund der erreichten Resultate der einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten dann mit den Personen bzw. "Köpfen" "bestückt" (Kandidatenstimmen). Hinter dem Zuteilungsvefahren versteckt sich ein komplexes mathematisches Modell

Die detaillierte Wahlanleitung finden Sie in Ihren Unterlagen oder hier.

Weitere Informationen finden Sie auch auf:
ch.ch - Die Schweizer Behörden online
Informationen zum Nationalrat - Statistisches Amt des Kantons Zürich
Informationen zum Ständerat - Statistisches Amt des Kantons Zürich / Link wird aktiv gesetzt, wenn verfügbar