Eingemeindung Kyburg

Tag der Wahrheit: 14. Juni 2015 - die Abstimmung.

Deutliches "Ja" zur Eingemeindung und zur Erweiterung des Schulhauses Hagen.


Die Stimmberechtigten der Gemeinde Kyburg und der Stadt Illnau-Effretikon haben dem Zusammenschlussvertrag heute äusserst deutlich zugestimmt. Damit steht der Eingemeindung von Kyburg in die Stadt Illnau-Effretikon auf anfangs 2016 nichts mehr im Wege.

„Ich bin erleichtert und erfreut", äussert sich der Gemeindepräsident von Kyburg zu den Abstimmungsresultaten. Nach den bisherigen Entscheiden der Stimmberechtigten von Kyburg zur Gemeindezukunft durfte man davon ausgehen, dass diese auch dem letzten Schritt für die Eingemeindung in die Stadt Illnau-Effretikon zustimmen werden. 81 % legten ein JA in die Urne. Ungewisser war der Abstimmungsausgang in Illnau-Effretikon. Dort konnten sich die Stimmberechtigten nämlich erstmals zur Erweiterung des Gemeindegebiets äussern. „Die Illnau-Effretiker/-innen nehmen die Kyburger/-innen mit offenen Armen auf", interpretiert Stadtpräsident Ueli Müller den eindrücklichen JA-Stimmenanteil von 89 % in seiner Stadt. „Wir sind froh, dass am heutigen Sonntag die Stimmberechtigten zwei wichtige Geschäfte des stadträtlichen Schwerpunktprogramms für diese Amtsdauer genehmigten." Nebst der Eingemeindung von Kyburg wurde nämlich auch der Kredit für die Erweiterung der Schulanlage Hagen in Illnau angenommen.

In den nächsten Monaten werden noch viele Details für die Eingemeindung von Kyburg zu klären sein. Einhellig sind die beiden Präsidenten überzeugt: „Wir sind gut vorbereitet und die bisherigen Projektarbeiten verliefen trotz dem ambitionierten Zeitplan so reibungslos, dass wir auch die anspruchsvollen Umsetzungsarbeiten des Gemeindezusammenschlusses sicherlich meistern wer-den."

Für Kurt Bosshard und die übrigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte von Kyburg stehen die letzten sechs Monate ihrer Tätigkeit in der Kyburger Exekutive bevor. Als „letzter" Gemeindepräsident von Kyburg in die Geschichte einzugehen erfüllt Kurt Bosshard mit gemischten Gefühlen: „Der Stolz auf die für Kyburg langfristig gute Lösung mit Illnau-Effretikon vermischt sich bei mir natürlich auch mit einer Portion Wehmut." Dies dürften auch die Empfindungen vieler Kyburgerinnen und Kyburger sein.

Die Resultate im Detail

Stadt Illnau-Effretikon
Gemeinde Kyburg

 

 

Stadtseiten vom 7. Mai 2015

"KYBURGER VEREINE: GEGEN AUSSEN ÖFFNEN - ABER SELBSTÄNDIG BLEIBEN!"

Die letzten Stadtseiten zum Gemeindezusammenschluss Illnau-Effretikon und Kyburg berichten über das Vereinsleben in Kyburg. Die Fotos wurden von den jeweiligen Vereinen zur Verfügung gestellt.

Die Stadt Illnau-Effretikon und die Gemeinde Kyburg danken Martin Steinacher aus Illnau, dem Verfasser aller Stadtseiten zum Gemeindezusammenschluss, herzlich für seine Arbeit und die interessanten Hintergrundgeschichten. An dieser Stelle heisst es heute noch einmal:  

Text: Martin Steinacher 

Stadtseiten vom 7. Mai 2015

Bildergalerie Kyburger Vereine

Schützengesellschaft Kyburg
  • Schützengesellschaft Kyburg
Schützengesellschaft Kyburg
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Schützengesellschaft Kyburg
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Abstimmung vom 14. Juni 2015

Am 14. Juni 2015 entscheiden die Stimmberechtigten von Kyburg und Illnau-Effretikon über den Gemeindezusammenschluss.

Die Abstimmungszeitung finden Sie hier.

Am Mittwoch, 27. Mai, um 19.30 Uhr findet im Stadthaussaal Effretikon eine Informationsveranstaltung zur Abstimmung statt.

Stadtseiten vom 2. April 2015

ZWEI AUSSERGEWÖHNLICHE UND GESCHICHTSTRÄCHTIGE KYBURGER RESTAURANTS

Mit dem Zusammenschluss der Stadt Illnau-Effretikon und der Gemeinde Kyburg, über die am 14. Juni abgestimmt wird, würde Illnau-Effretikon nicht nur um eine grossartige Burg sondern auch um zwei aussergewöhnliche Restaurants reicher: Der traditionsreiche «Hirschen» und die ebenso weit herum bekannte «Linde». Zusammen mit «First» sowie der «Traube» und der «Eintracht» in Ottikon ergibt sich da für die «lokale Wirtschaftskunde» ein wahres «nordöstliches Gaumenparadies».  

Mit einem kleinen Exkurs in die Vergangenheit und Gegenwart stellen wir die beiden empfehlenswerten Lokale vor. Sowohl Andreas Morf als auch Willy Rüegg, die nicht nur Besitzer, sondern auch Spitzenköche sind, erwarten, dass sich für sie persönlich und für ihr Gasthaus durch den vermutlichen Gemeindezusammenschluss nicht viel ändern wird. 

Text und Fotos: Martin Steinacher

Historische Angaben: «Kyburg in 33 Geschichten» von Martin Lee sowie von den beiden Websites der Gastbetriebe www.hirschen-kyburg.ch und www.lindekyburg.ch.

Stadtseiten vom 2. April 2015

Stadtseiten vom 19. Februar 2015

THEMA SCHULE

Der Umstand, dass Illnau-Effretikon die Schule in Kyburg auch nach einer allfälligen Zusammenlegung weiterführen wird, hat wohl eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Partners gespielt. Dass dies keineswegs kurzfristiger «Brautwerbung» sondern einer langjährigen Tradition entspricht, und dass Kyburg zu Recht stolz auf seine lange Schultradition sein darf, erfahren wir von den involvierten Personen.

Text und Fotos: Martin Steinacher

Stadtseiten vom 19. Februar 2015

Bildergalerie Schule Kyburg

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Informationsveranstaltung

Am 15. Januar 2015 informierte der Stadtrat im Rössli Illnau über die Eingemeindung von Kyburg.

Die Unterlagen dazu finden Sie hier.

Stadtseiten vom 8. Januar 2015

DIE ATTRAKTIVE BRAUT IST GAR NICHT MAUSARM! 

Das liebe Geld! Zwei Behauptungen können wohl getrost in den Raum gestellt werden. Erstens: Es geschieht sicher nicht freiwillig, dass eine geschichtsträchtige Gemeinde wie Kyburg ihre Eigenständigkeit aufgibt und sich einem grösseren Nachbarn anschliesst, sondern da stecken vor allem finanzielle Überlegungen dahinter. Und zweitens: Das entscheidende Zünglein an der Waage bei der Abstimmung im Juni 2015 wird in Illnau-Effretikon vermutlich sein, welche finanziellen Konsequenzen sich aus einem Zusammenschluss ergeben. Philipp Wespi, Finanzvorstand im Stadtrat, bringt es auf den Punkt: «Wir meinten immer, dass wir es mit Kyburg mit einer attraktiven, aber mausarmen Braut zu tun hätten. Die genaue Analyse aber ergab: Auch finanziell ist diese Braut gar nicht so unattraktiv...» Das eindeutige Fazit aus dem untenstehenden Interview mit dem Finanzboss: Dank vielen Synergieeffekten wird die geplante «Hochzeit» mit der entschuldeten Braut zumindest budgetneutral ausfallen. 

Text und Fotos: Martin Steinacher

Stadtseiten vom 8. Januar 2015

Stadtseiten vom 4. Dezember 2014

DIE KYBURG ALS «WEIHNACHTSGESCHENK»

Falls die Stimmberechtigten der beiden Gemeinden im kommenden Jahr der geplanten Zusammenlegung zustimmen, so würde für Illnau-Effretikon als eine Art «Weihnachtsgeschenk» eine historische Stätte des Kantons zum neuen Gemeindegebiet hinzugefügt: Die Kyburg, die wichtigste Burg weit und breit.

Der Museumsleiter Ueli Stauffacher gab in einem Interview Informationen zu diesem populären «Schulreiseziel».  

Text und Fotos: Martin Steinacher

Stadtseiten vom 4. Dezember 2014

Stadtseiten vom 6. November 2014

AUSSENWACHTEN À DISCRÉTION

Beide Gemeinden, Illnau-Effretikon und Kyburg, sind reich an Aussenwachten, die teilweise recht losgelöst von ihrem «Hauptort» sind. Agasul, Bietenholz, Bisikon, First, Horben, Kemleten, Luckhausen, Mesikon, Ober-Kempttal und Ottikon sind die «Satelliten» von Illnau-Effretikon. Ettenhusen und Billikon dürften den meisten Bewohnern Illnau-Effretikons als Kyburger Aussenwacht bekannt sein. Aber wer kennt die weiter entfernten Brünggen, Neubrünggen, Weissental, Seemerrüti und Mülau? Wir wollen hier Abhilfe schaffen.  

Fazit: Dass die Gemeinde Kyburg mit über 60 % den grössten Waldanteil im ganzen Kanton Zürich hat, merkt man auf Schritt und Tritt. Dass sie aber mit nur 761 Hektaren die kleinste Gemeinde im Bezirk Pfäffikon ist, verblüfft, wenn man die weit verzweigten Aussenwachten aufsucht. Und – auch wenn einige Kyburger Aussenwachten häufig punkto Schule und Kirche nach Kollbrunn oder Weisslingen ausgerichtet sind –, so stehen doch alle Befragten voller Überzeugung als «einzig logischen Schritt» hinter einer Gemeindezusammenlegung mit Illnau-Effretikon.

Text: Martin Steinacher

Stadtseiten vom 6. November 2014 

Die Aussenwachten der Gemeinde Kyburg.

Bildergalerie Brünggen

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Bildergalerie Ettenhusen

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Bildergalerie Mülau

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Bildergalerie Neubrünggen

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Bildergalerie Seemerrüti

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Bildergalerie Weissental

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Stadtseiten vom 2. Oktober 2014

DIE AUSSENWACHT BILLIKON: EIN «PROTOTYP» FÜR DIE GEMEINDEZUSAMMENLEGUNG

Billikon wäre, falls im nächsten Sommer die Gemeindezusammenlegung zwischen Illnau-Effretikon und Kyburg angenommen wird, punkto Zusammenleben ein eigentlicher «Prototyp». Die zwei westlichen Liegenschaften dieses ruhigen Weilers liegen auf Illnau-Effretiker Gebiet. Der grössere Teil der Aussenwacht, die nebst einer Kleinstbrauerei ein «kreatives Hoflädeli» und eine wunderschöne Umgebung samt faszinierendem Wasserfall zu bieten hat, gehört zu Kyburg.

Gibt es keine Rivalitäten, keine Probleme, wenn die einen nach Ottikon, die andern nach Kyburg orientiert sind? Ist es nicht ärgerlich, wenn der Nachbar – kaum hundert Meter entfernt – 9 Steuerprozente weniger abliefern muss? Und all dies nur deshalb, weil der dazwischen liegende Brandrütibach einst als Gemeindegrenze definiert wurde? Wir wollten es genauer wissen und erkundigten uns bei den «letzten Illnau-Effretikern», der Familie Hofmann-Keller und den «ersten Kyburgern», der Familie Häberli, nach dem Zusammenleben über die Gemeindegrenze hinweg.

Text: Martin Steinacher

Stadtseiten vom 2. Oktober 2014

Elsi und Christian Hofmann
Theres und Eduard Häberli

Bildergalerie Billikon

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Stadtseiten vom 4. September 2014

Freuen sich auf die intensive Vorbereitungsphase: Kurt Bosshard (l.), Gemeindepräsident Kyburg und Ueli Müller, Stadtpräsident Illnau-Effretikon

Am 14. Juni 2015 sollen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinden Illnau-Effretikon und Kyburg über einen allfälligen Gemeindezusammenschluss entscheiden.

Was bedeutet dies im konkreten Fall, was sind die Gründe dafür, welches die Konsequenzen?

Mit Statements, Interviews und Porträts, bei denen immer der Mensch im Mittelpunkt steht, wollen wir in monatlichen Reportagen im «regio.ch» die verschiedensten Facetten aufzeigen und versuchen, die Zusammenhänge verständlich zu schildern und zu erklären.

Diese Beiträge sollen natürlich nicht zuletzt auch dazu beitragen, dass sich die neuen Partner gegenseitig besser kennen und verstehen lernen.

Redaktor ist Martin Steinacher aus Illnau

Stadtseiten vom 4. September 2014

Regierungsrat unterstützt Eingemeindung von Kyburg durch Illnau-Effretikon

Der Regierungsrat hat das Beitragsgesuch der Gemeinden Illnau-Effretikon und Kyburg behandelt und unterstützt das Zusammenschlussprojekt mit einem Beitrag von 1,9 Mio. Franken.

Anfangs Mai haben der Stadtrat Illnau-Effretikon und der Gemeinderat Kyburg das von der Projektsteuerung erarbeitete Beitragsgesuch zur Unterstützung des Zusammenschlussprojektes dem Kanton eingereicht. Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 9. Juli das Gesuch geprüft und unterstützt den Zusammenschluss mit einem Beitrag von 1,9 Mio. Franken.

Die Zusicherung dieses Betrages ist für den weiteren Projektablauf von grosser Bedeutung. Im Zusammenhang mit der Erarbeitung des Zusammenschlussvertrages werden auch Berechnungen über die finanziellen Auswirkungen des Zusammenschlusses auf die erweiterte Gemeinde Illnau-Effretikon erstellt. Der Beitrag wird zur Reduktion der Verschuldung der Gemeinde Kyburg und zur Deckung der zu erwartenden Kosten für die Eingemeindung eingesetzt.

Der Kantonsbeitrag wird jedoch nur ausbezahlt, wenn die Stimmberechtigten von Illnau-Effretikon und Kyburg dem Zusammenschlussvertrag zustimmen. Die Urnenabstimmung kann durchgeführt werden nach der Vertragsgenehmigung durch den Stadtrat Illnau-Effretikon und den Gemeinderat Kyburg sowie nach der Behandlung durch den Grossen Gemeinderat Illnau-Effretikon; frühestmöglicher Abstimmungstermin ist der 14. Juni 2015.

Stadtpräsident Ueli Müller und Gemeindepräsident Kurt Bosshard haben den Entscheid des Regierungsrates zur Kenntnis genommen. Der erfreulicherweise noch vor den Sommerferien gefasste Beschluss des Regierungsrates ermöglicht es der Projektsteuerung, den vorgesehenen Projektablauf einzuhalten. Bis Ende August werden die in Aussicht gestellten finanziellen Abklärungen durchgeführt. Diese Resultate erlauben es, Mitte September über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Der Regierungsratsbeschluss Nr. 786/2014 ist unter www.rrb.zh.ch verfügbar.

Orientierung des Grossen Gemeinderates am 19. Juni 2014

Im Vorfeld zur Ratssitzung orientierte Stadtpräsident Ueli Müller zur geplanten Gemeindefusion mit Kyburg. Anhand einer visuellen Präsentation wurden der Grosse Gemeinderat und die Öffentlichkeit zu den wichtigsten Eckdaten und zum angedachten Zeitplan der Eingemeindung orientiert.

Präsentation vom 19. Juni 2014

Beitragsgesuch zur Unterstützung der Fusion eingereicht

Medienmitteilung vom 23. Mai 2014

Der Stadtrat Illnau-Effretikon und der Gemeinderat Kyburg haben das Beitragsgesuch für die finanzielle Unterstützung des Eingemeindungsprozesses eingereicht und stehen mit dem Kanton in Verhandlungen

Die erste Sitzung zur Besprechung des Beitragsgesuches mit Vertretern des Gemeindeamtes des Kantons hat stattgefunden. Die Beitragszusicherung durch den Regierungsrat wird in den nächsten zwei bis drei Monaten erwartet.

Die drei Arbeitsgruppen und die Projektsteuerung haben in den letzten Monaten die Grundlagen für das Beitragsgesuch erarbeitet. Sie haben in ihren Bereichen die Situation analysiert und anschliessend Massnahmen für die optimale Eingemeindung von Kyburg in die Strukturen von Illnau-Effretikon formuliert.

Von einer Eingemeindung ist das Personal von Kyburg besonders betroffen. Bereits haben Gespräche mit dem Personal stattgefunden. Die Projektsteuerung und die Arbeitsgruppen sind bestrebt, für das Kyburger Personal im direkten Gespräch frühzeitig umsetzbare Lösungen zu finden.

Aufgrund der Abklärungen der Arbeitsgruppe Schule hat die Schulpflege Kyburg erste Massnahmen eingeleitet. Ab Schuljahr 2014/15 besuchen die vier Kyburger Kindergartenschüler den Kindergarten in Ottikon. Die Schule Kyburg wird nach den Sommerferien wieder als Gesamtschule geführt. Diese Massnahmen werden auch Bestand haben, wenn die Eingemeindung nicht umgesetzt werden kann.

Die Gemeinde Kyburg verfügt wegen der geografischen und topografischen Situation über komplexe Strukturen im Wasser- und Abwasserbereich. Hier will die Arbeitsgruppe Werke/Infra­struk­turen noch zusätzliche Abklärungen tätigen, um den Investitionsbedarf der nächsten Jahre zu ermitteln. Die Integration der Werke in die Strukturen von Illnau-Effretikon wird zu keinen nennenswerten Änderungen für die Bevölkerung von Kyburg führen. Auch haben erste Berechnungen gezeigt, dass die Wasser- und Abwassergebühren sehr ähnlich sind und somit in Illnau-Effretikon nach der Eingemeindung von Kyburg nicht erhöht werden müssen.

Um die finanziellen Auswirkungen der Eingemeindung aufzuzeigen, hat die Arbeitsgruppe Verwaltung auf der Basis der Rechnungen der beiden Gemeinden erste Analysen und Berechnungen durchgeführt. Dabei wird festgestellt, dass die Gemeinde Kyburg ein strukturelles Defizit von ca. 650'000 bis 700'000 Franken ausweist. Aktuell wird dieses Defizit mit demografischen und geo-topografischen Sonderlastenausgleichsbeiträgen sowie dem Übergangsausgleich des Kantons abgedeckt. Nach einer Eingemeindung entfallen diese Finanzausgleichsbeiträge des Kantons. Die Arbeitsgruppe ist optimistisch, dass das strukturelle Defizit mit Einsparungen in den Bereichen Verwaltung und Behörden sowie mit der neuen Schulorganisation und dem Beitrag des Kantons kompensiert werden kann.

Vor der Gemeindeversammlung vom 4. Juni 2014 wird der Gemeinderat Kyburg über den Eingemeindungsprozess mit Illnau-Effretikon informieren und Fragen beantworten. Ebenfalls ist vorgesehen, an der Parlamentssitzung vom 19. Juni in Illnau-Effretikon zu informieren.

Projektorganisation

Das Schema der Projektorganisation sehen Sie hier.

Fusionsverhandlungen zwischen Illnau-Effretikon und Kyburg gestartet

Medienmitteilung vom 7. März 2014

2015 entscheiden die Stimmberechtigten von Kyburg und Illnau-Effretikon über die Eingemeindung von Kyburg.

Unter Leitung des Stadtpräsidenten Ueli Müller und des Gemeindepräsidenten Kurt Bosshard (Stellvertreter) hat die Projektsteuerung an der ersten Sitzung die Projektorganisation und den Projektablauf sowie die wichtigsten Termine festgelegt. Unterstützt wird die Projektsteuerung von den Arbeitsgruppen "Verwaltung, Personal, Finanzen", "Schule" sowie "Werke". Sie treffen in ihren Bereichen die für eine Eingemeindung notwendigen Abklärungen.

Die Projektsteuerung ist sich bewusst, dass die Eingemeindung von Kyburg nur erfolgreich abgewickelt werden kann, wenn für Illnau-Effretikon keine Nachteile resultieren. Wie bei anderen Gemeindefusionen im Kanton Zürich erwartet die Projektsteuerung auch einen bedeutenden Beitrag des Kantons an die Kosten der Eingemeindung. Deshalb wird Mitte April ein Beitragsgesuch eingereicht.

Parallel dazu wird der Zusammenschlussvertrag erarbeitet, welcher gemäss Terminprogramm bereits diesen Herbst an den Grossen Gemeinderat Illnau-Effretikon zur Behandlung weitergeleitet wird. Wenn alles rund läuft, kann der Vertrag am 14. Juni 2015 den Stimmberechtigten beider Gemeinden an der Urne zur Abstimmung vorgelegt werden. Für die Gültigkeit des Zusammenschlussvertrages braucht es die Zustimmung der Stimmberechtigten von Kyburg und Illnau-Effretikon. "Wir sind optimistisch, den ehrgeizigen Zeitplan einhalten und der Bevölkerung von Kyburg und Illnau-Effretikon eine gute Abstimmungsvorlage unterbreiten zu können", meinen dazu die beiden Präsidenten Kurt Bosshard und Ueli Müller. Schliesslich müssen auch noch der Regierungsrat und der Kantonsrat dem Vertrag zustimmen.

Der Projektablauf sieht vor, die Bevölkerung sowie Parteien und Organisationen laufend über den Zusammenschlussprozess zu informieren.

www.kyburg.ch