Natur und Landschaft

Die Landschaft von Illnau-Effretikon wurde durch die Gletscher der beiden letzten grossen Eiszeiten modelliert. Deshalb herrschen sanfte runde Formen vor, auch wenn die Höhenunterschiede recht gross sind. So liegt der höchste Punkt der Gemeinde (Brünggberg 689 m ü. M.) über 200 m höher als die tiefste Stelle, wo die Kempt das Gemeindegebiet in Richtung Töss verlässt (475 m ü. M.).

Mit 32.91 Fläche/Quadratkilomenter ist Illnau-Effretikon eine der grössten Gemeinden im Kanton Zürich.

Illnau-Effretikon besitzt 13 kantonale Naturschutzgebiete, von denen die Feuchtgebiete Wildert und Oermis sogar eine nationale Bedeutung haben. Dazu kommt das Waldreservat Widum, in dem während 50 Jahren die Natur ohne Eingriffe wirken kann. Schliesslich bezeichnet das kommunale Inventar 302 Objekte mit einer Gesamtfläche von gut 100 ha als kommunal bedeutend. 

Auskunft erteilt der Bereich Forstbetrieb und Naturschutz der Abteilung Tiefbau. 

 

Naturschutzkonzept 2030

In seinem Schwerpunktprogramm 2018 – 2022 hat sich der Stadtrat im Schwerpunkt «Klimawandel als Herausforderung angehen» unter anderem das Ziel gesetzt, die Artenvielfalt zu erhalten und Voraussetzungen zu schaffen, damit diese wieder gesteigert werden kann. Als eine Massnahme zur Erreichung dieses Zieles wurde das Naturschutzkonzept 2030 erarbeitet, welches der Stadtrat am 20. Februar 2020 genehmigte. Das Konzept definiert mit konkreten Zielen und Massnahmen, wie die ökologische Infrastruktur erhalten und aufgewertet werden kann, damit sich die Biodiversität in der Stadt wieder erhöht. Das Naturschutzkonzept…

  • ... zeigt die erforderlichen Ziele und Massnahmen zur Erhaltung und Förderung der natürlichen Arten- und Lebensraumvielfalt mit einem Zeithorizont bis 2030 auf und leitet die Umsetzung ein.
  • ... dient allen in Natur, Landschaft und im Siedlungsraum tätigen Stellen als Richtlinie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.
  • ... hilft Privaten und interessierten Organisationen als Leitbild und wichtige Grundlage für eigene Aktivitäten zur Erhaltung und Förderung von Natur und Landschaft.

Die einzelnen Themen, welche das Naturschutzkonzept 2030 behandelt, sind Schutzobjekte (Inventar und Schutzverordnung), Landwirtschaftsgebiet und Vernetzung, Gewässer, Wald, Natur im Siedlungsraum, sowie invasive Neobioten.

Naturschutzkonzept 2030

Oermis