Entwicklungshilfe

Seit rund 40 Jahren unterstützen die Stadt, die ref. Kirchgemeinde, die kath. Pfarrei und der Verein solidarbasar effretikon mit jährlichen Beiträgen gemeinsam ausgewählte Projekte in der Zweiten und Dritten Welt. Gleichzeitig werden diese Projekte zur privaten finanziellen Unterstützung empfohlen. Im Kanton Zürich ist diese Art von Gemeinschaftsarbeit einzigartig.

Private Spenden kommen ungeschmälert den erwähnten Projekten zugute.

Spendenkonto:




Gemeinsames Entwicklungshilfsprojekt Illnau-Effretikon
8307 Effretikon

PC: 84-4212-3
IBAN: CH67 0900 0000 8400 4212 3

 
Die Regionen und Kontinente werden im Turnus berücksichtig:

2018Afrika
2019Osteuropa
2020Asien
2021Lateinamerika
2022Afrika
2023Osteuropa

Unterstützungsgesuche dürfen jeweils bis am 1. November des Vorjahres an praesidiales@ilef.ch eingereicht werden.

Im Rahmen der Entwicklungshilfe finden jährlich die Kulturwochen statt. Dabei organisieren lokale Vereine, das Kulturforum, die Kirchen oder auch die Schulen Anlässe zum Thema der zu unterstützenden Region. Dieses Jahr finden finden vom 10. bis 25. September 2016 die Kulturwochen statt. Informationen dazu unter www.kulturwochen.ch.

Unterstützung 2017 - Lateinamerika

Der Fokus der diesjährigen Projekte konzentriert sich auf Länder des lateinamerikanischen Gebiets.
Den Flyer für weitere Informationen finden Sie hier.


Brasilien- Unterstützung der Landlosenbewegung
HEKS, Zürich www.heks.ch

Einer der Hauptgründe für die Armut in Brasilien ist die extrem ungleiche Landverteilung. Rund fünf Millionen Bauernfamilien sind heutzutage landlos. Dies, da Grossgrundbesitzer illegal Landannektionen vornehmen. Das Projekt unterstützt die Landlosen im Zurückgewinnen ihres Landes und fördert die Umstellung auf nachhaltige Produktionssysteme, welche langfristigen ökologischen wie auch ökonomischen Nutzen bringen.

Unterstützungssumme: 35'000 Franken


Guatemala- Ertragreiche Gärten für starke Frauen
Vivamos Mejor, Bern, www.vivamosmejor.ch

Rund 75 % der Bevölkerung im Departement Sololá in Guatemala leben unter der Armutsgrenze. Kinder leiden an chronischer Unterernährung. Um diesem Missstand Einhalt zu gebieten, setzt sich das Projekt zum Ziel, die vorhandenen Ressourcen mittels Gartenbau gewinnbringend und nachhaltig für die eigene Familie und Gemeinde zu nutzen. 

Dokumentation im SRF 1 mitenand vom 29. Januar 2017:
Dominga Sac erntet jetzt genügend

Unterstützungssumme: 30'000 Franken


Haiti- Bau von Kinderzentren für Strassenkinder
Manman Lavi, Weisslingen/Haiti, www.fondationmanmanlavi.com

Die karibische Insel Haiti wird aufgrund ihrer geografischen Lage immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht. Zuletzt vom Hurrikan «Matthew» im Oktober 2016 mit hunderten Todesopfern. Kinder wurden auf einen Schlag zu Waisen. Mit dem Bau von Kinderzentren soll Strassenkindern eine Zukunft, Perspektive und Geborgenheit geboten werden.

Unterstützungssumme: 25'000 Franken


Kolumbien - Schutz des einheimischen Saatguts
Fastenopfer, Luzern, www.fastenopfer.ch

Der Schutz der biologischen Vielfalt und der Bodenschätze ist das Ziel des Projektes. Grundlage ist die Verteidigung des Rechts auf Nahrung sowie die Wiedergewinnung und Verbreitung des einheimischen Saatguts. Somit wird auch den negativen Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen entgegengewirkt.

Unterstützungssumme: 35'000 Franken


El Salvador - Frühkindliche Bildung und Förderung von Gefängniskindern
Plan International Schweiz, Zürich, www.plan.ch 

In vielen Gefängnissen in El Salvador haben Mütter nur eine Option: Ihre Kinder wachsen bei ihnen im Gefängnis auf. Die Kinder verbringen fast den ganzen Tag in stickigen Mehrbettzimmern ohne Spielsachen oder andere Beschäftigungsmöglichkeiten. Um den Gefängniskindern trotz allem eine kindergerechte Umgebung zu ermöglichen, wird ein spezieller Ort im Gefängnis eingerichtet, wo sie auch psychologisch betreut werden.

Unterstützungssumme: 25'000 Franken


Bolivien - Unterstützung indigener Bauern sowie Schutz und Förderung von natürlichen Ressourcen
Natura Foundation Bolivia, Bolivien, www.naturabolivia.org

Wassermangel ist in der Andenregion ein zentrales Problem. Kleinbauern werden in der Verteidigung ihrer Wasserressourcen und des Waldes unterstützt sowie im schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen geschult.

Unterstützungssumme: 30'000 Franken


Unterstützte Projekte

JahrRegion / KontinentLänderInformationen
2016LateinamerikaBrasilien, Guatemala, Haiti, Kolumbien, El Salvador, BolivienFlyer
2015OsteuropaBosnien-Herzegowina, Moldawien, Kosovo, BalkanstaatenFlyer
2014AfrikaUganda, Senegal, Ruanda/Sambia, Burkina Faso, KeniaFlyer
2013LateinamerikaHaiti, Bolivien, El Salvador, Mexiko, BrasilienFlyer
2012AsienNepal, Bangladesch, Laos, PalästinaFlyer
2011OsteuropaMoldawien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, RumänienFlyer