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Förderprogramm Energie

Die Stadt Illnau-Effretikon ist seit 1998 Trägerin des Energiestadt Labels, 2021 wurde sie für ihr Engagement zusätzlich mit dem Gold-Status ausgezeichnet. Die Stadt verfolgt seit langer Zeit eine energiebewusste, nachhaltige Ausrichtung und versteht diese auch als eigene Verpflichtung. Stadtparlament und Stadtrat haben verschiedene Bestrebungen und Entwicklungen in Gang gesetzt, um die Erreichung der sich auferlegten Ziele Schub zu verleihen.

Der globale Klimawandel trifft die Schweiz als alpines Land überdurchschnittlich und stellt das Gemeinwesen vor neue Herausforderungen. Der Stadtrat von Illnau-Effretikon hat sich deshalb im Schwerpunktprogramm zur Amtsdauer 2018 bis 2022 einen «Klima-Schwerpunkt» mit diversen Massnahmen gesetzt. Übergeordnetes Ziel ist es, Voraussetzungen für wirkungsvolle Reduktionen der Treibhausgasemissionen (insbesondere mit Energieeffizienz bei Gebäuden, Wärmeverbunde mit erneuerbaren Energien und nachhaltige Mobilität) zu schaffen.

Als wesentlicher Bestandteil der Massnahmen ist ab dem 1. Januar 2022 ein neues, umfangreiches Gesamtförderprogramm in Kraft getreten. Das Stadtparlament von Illnau-Effretikon hat in Erfüllung eines parlamentarischen Vorstosses dazu einen ersten Rahmenkredit von 2 Mio. Franken für Förderungen von 2022 bis 2026 bewilligt.

Gesamtheitliche Förderprogramme kennen sowohl der Bund und der Kanton Zürich. Ein Förderprogramm soll insbesondere für die Hauseigentümerschaft Anreize schaffen, energetisch wirksame, sehr oft kostenintensive Investitionen zu tätigen, um so den Energieverbrauch bzw. den CO2-Ausstoss der Gebäude nachhaltig zu senken. Ein Förderprogramm ist jedoch nur dann effizient und effektiv, wenn es nur fördert, was gesetzlich nicht bereits vorgeschrieben ist oder sich finanziell noch nicht ausreichend lohnt. Im Fokus stehen dabei nicht Neubauten, welche bereits ohne Fördermittel sehr oft einen höheren energetischen Gebäudestandard aufweisen, sondern Altbauten, welche energetisch, teilweise mit viel Aufwand zu sanieren wären. Auch Photovoltaikanlagen müssen kaum gefördert werden, da deren Installation in den meisten Fällen einfach und die Investitionskosten rasch amortisiert sind. Der Einbau von Wärmepumpen setzt in Altbauten hingegen in nicht seltenen Fällen eine komplette Sanierung der Gebäudehülle voraus.

Das Gesamtförderprogramm der Stadt Illnau-Effretikon orientiert sich mehrheitlich an den übergeordneten Fördermassnahmen von Bund und Kanton Zürich, teilweise werden diese vorausgesetzt. Das Förderprogramm richtet sich an Einwohner/innen, Hauseigentümer/innen sowie ortsansässige Unternehmen in Illnau-Effretikon. Es fördert dabei folgende Bereiche: Ersatzneubau, Gebäudehülle, Heizung, Warmwasser, erneuerbare Stromproduktion, Haushaltsgeräte, Energieberatung, Mobilität,Energieversorgung/-technik bei Unternehmen sowie Innovationen.