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Schwerpunktprogramm

Der Stadtrat setztE sich für die Amtsdauer 2022 - 2026 unter dem Leitgedanken «In die Zukunft investieren - Angestossenes umsetzen» in seinem Schwerpunktprogramm Ziele zur Entwicklung und Gestaltung der Stadt Illnau-Effretikon. Er hat diese beinahe alle erreicht.

DIE ZIELE IM ÜBERBLICK

 

HINTERGRUND

Zahlreiche Aufgaben der Stadt ergeben sich per Definition durch übergeordnete Vorgaben und Vorschriften. Deren Erfüllung ist in der Regel im Rahmen eines mehr oder weniger bescheidenen Ermessensspielraumes möglich. Die eigentliche Regierungsarbeit des Stadtrates besteht darin, diesen Ermessensspielraum zu nutzen sowie darüber hinaus, Aufgaben in Angriff zu nehmen, deren Erfüllung nicht oder nur teilweise vorgegeben ist, die aber einem Bedürfnis der Einwohnerschaft entsprechen und zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort beitragen.

Die dazu nötige Kompetenz liegt je nach Geschäft nicht ausschliesslich beim Stadtrat. Oftmals sind dazu auch Beschlüsse des Parlamentes oder des Souveräns (Volksabstimmung) erforderlich.

Seit 1998 erlässt der Stadtrat für seine jeweilige Legislaturplanung ein sogenanntes Schwerpunktprogramm.

Dieses gewährt einen Überblick über die Handlungsstrategie des Stadtrates für die kommenden vier Jahre und vermittelt so die Sicht der von der Exekutive angestrebten Gesamtentwicklung unserer Stadt.

Das Programm dient primär dem Stadtrat selbst, seinen Ausschüssen und Kommissionen sowie den Verwaltungsabteilungen als verbindliche Grundlage für die strategische Ausrichtung und die darauf abzustimmende Geschäftsabwicklung. Dem Stadtparlament wird das Strategiepapier zur Kenntnisnahme unterbreitet.
 

DOKUMENTE

Schwerpunktprogramm 2022 - 2026
Präsentation
 

DIE SCHWERPUNKTE IM DETAIL

Symbolbild

Das ist Schwerpunkt 2

Das ist Schwerpunkt 2

Symbolbild

Das ist Schwerpunkt 3

Das ist Schwerpunkt 3

Symbolbild

An diesen Zielen hat der Stadtrat seit 2010 gearbeitet

An diesen Zielen hat der Stadtrat seit 2010 gearbeitet

SCHLUSSBERICHT APRIL 2026

«Illnau-Effretikon – in die Zukunft investieren, Angestossenes umsetzen». Dieser Leitsatz steht über dem Schwerpunktprogramm der sich zu Ende neigenden Legislatur 2022 bis 2026 des Stadtrates. Es baute stark auf den im Schwerpunkprogramm zur Amtsdauer 2018 bis 2022 angestossenen Massnahmen auf. Der Fokus lag dabei auf der Umsetzung der bisherigen Planungen und Konzepte. Die bereits zuvor verfolgte Nachhaltigkeitsstrategie und die 17 Hauptziele der von der UNO beschlossenen «Agenda 2030» wurden weiterhin als grundlegende Orientierung berücksichtigt. Die durch den Stadtrat im Dezember 2022 definierten Ziele waren ehrgeizig. Sie konnten erfreulicherweise grösstenteils erreicht werden.

Im Hinblick auf die endende Amtsdauer zieht der Stadtrat summarisch die folgende Schlussbilanz zu seinem Schwerpunktprogramm:

 

SCHWERPUNKT 1
GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT STÄRKEN

SSP1

Das «Begegnungs- und Beratungszentrum am Stadtgarten» bildet ein zentrales Element zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. In der Wohnüberbauung am Stadtgarten werden im Erdgeschoss diverse Begegnungs- und Beratungsangebote für alle Altersgruppen eingerichtet.

Bei der Überarbeitung des Alterskonzeptes wurde darauf geachtet, das heutige Niveau der Freiwilligenarbeit mit gezielten Massnahmen aufrechterhalten zu können. Ein Beitrag dazu leistet die kürzlich lancierte digitale Gemeinschaftsplattform «ILEF GEMEINSAM».

Im Neubau am Stadtgarten in Effretikon werden im Frühjahr 2027 neue Wohnungen für Personen mit Betreuungsbedarf zur Verfügung stehen. Mit der Wohnüberbauung im Gupfen in Illnau, mit einem integrierten Angebot für ältere Menschen mit Pflegebedarf, wird dieses Angebot in den nächsten Jahren weiter ausgebaut. Dadurch wird diesen Personen ermöglicht, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu wohnen und der Eintritt ins Pflegeheim hinauszuzögern.

Um optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulstart zu schaffen, konnte die frühe Förderung von Kindern mit zusätzlichen Angeboten und deren finanziellen Unterstützung gestärkt werden. Das Fazit aus dem in den Jahren 2023 und 2024 durchgeführten Pilotprojekt für die Quartierstrasse in der Weiherstrasse ist positiv. Angesichts der jährlichen Betriebskosten und in Anbetracht des laufenden Sparpaketes kam der Stadtrat jedoch zum Schluss, den Entscheid über die definitive Einführung der Quartierarbeit für diese Amtsdauer zu sistieren.

 

SCHWERPUNKT 2:
LEBENSRÄUME BEWUSST GESTALTEN

SSP2

In diversen Gestaltungsplangebieten in Effretikon schreiten die Planungs- und Bauarbeiten voran. Dabei wurde wo immer möglich darauf geachtet, die öffentlichen Flächen benutzerfreundlich und mit hoher Aufenthaltsqualität zu gestalten. Dies gilt ebenso für die diversen Umgestaltungen und Optimierungen von städtischen Spielplätzen, wie die Tschuttiwiese Längg in Illnau, den Dorfplatz in Bisikon oder den Märtplatz in Effretikon. Die dafür durchgeführten Dialogverfahren mit allen Beteiligten haben sich bewährt.

Mit dem Entscheid des Bundesgerichtes und der daraus folgenden Unterschutzstellung des Gebäudes Usterstrasse 23 in Illnau konnte das Ziel der rechtskräftigen Entlassung aus dem Schutzinventar nicht erfüllt werden. Zumindest aber wurde die weitere Planung des Dorfplatzes in Illnau deblockiert. Der Stadtrat hat inzwischen in Aussicht genommen, das Grundstück mit Ausnahme der für den Dorfplatz vorgesehenen Fläche zu veräussern. Der entsprechende Antrag wird demnächst dem Stadtparlament vorgelegt.

Die nachgelagerte Teilrevision der Bau- und Zonenordnung mit den Weilerkernzonen und der Einzonung des Gebietes «Müsli» in Effretikon hat der Stadtrat auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Für ersteres fehlen derzeit die übergeordneten gesetzlichen Grundlagen und aufgrund der regen Bautätigkeit in Effretikon besteht momentan kein Bedarf für Einzonungen. Hingegen hat der Stadtrat die Planung des Areals Alt-Effretikon neu angestossen.

 

SCHWERPUNKT 3
DEM KLIMAWANDEL AKTIV BEGEGNEN

SSP3

Der Massnahmenplan zur Anpassung an den Klimawandel bildet eine umfassende Grundlage für die Anpassungsstrategie der Stadt. Dasselbe gilt für die durch den Stadtrat verabschiedete Klimastrategie mit dem Ziel «Netto-Null», angestrebt bis 2040, spätestens jedoch bis 2050. Diverse Massnahmen wie etwa das Schwammstadt-Konzept oder die Umsetzung des Energieplans befinden sich in der Umsetzungsphase. Aktuell im Bau sind die Fernwärmeverbunde in Effretikon und Illnau. Diese stellen eine wichtige Basis dar für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung im Siedlungsgebiet.

Die umfassenden und nachhaltigen Anstrengungen der Stadt spiegeln sich bei der erneuten Vergabe des Energiestadt-Goldlabels wider, das mit einer ausserordentlich hohen Punktzahl bestätigt wurde.

Das Naturschutzkonzept wurde kontinuierlich umgesetzt. Insbesondere konnten das revidierte Inventar der lokalen Naturschutzobjekte und die aktualisierte Schutzverordnung in Kraft gesetzt werden. Dank intensiver Bekämpfungsanstrengungen gelang es die Verbreitung von Neophyten einzudämmen.

 

SCHWERPUNKT 4:
WIRTSCHAFTS- UND BILDUNGSSTANDORT GEZIELT FÖRDERN

SSP4

Die Wirtschaftsstandort-Strategie mit dem Hauptziel der Ansiedlung zusätzlicher Arbeitsplätze kann vor allem dank der Einzonung und dem Erwerb der Grundstücke im Riet/Langhag in Effretikon weiter vorangetrieben werden. Der Verkaufsprozess für das Areal ist derzeit im Gange. Mit dem Entwicklungsplan «Gewerbe» wurde das Zielbild für die publikumsorientierten Nutzungen im Zentrum von Effretikon definiert. Der durch den Stadtrat verabschiedete Masterplan «Geen» in Illnau gibt den Rahmen für die weiteren Planungsarbeiten vor.

Die Prüfung eines stärkeren pädagogischen, organisatorischen, personellen und räumlichen Zusammenschlusses von Schule und Betreuung wird im Projekt «SchulePlus» aufgegriffen und schrittweise in die konkrete Umsetzung überführt.

 

SCHWERPUNKT 5
INFRASTRUKTUR ENTWICKELN UND PFLEGEN

SSP5

Das städtische Immobilienportfolio wird unter Einbezug der Nutzervertretungen und der verschiedenen strategischen Vorgaben aktiv bewirtschaftet und unterhalten. Der neue Vierfach-Kindergarten im Rosswinkel sowie der erweiterte Kindergarten Chelleracher konnten bezogen werden. Das neue Feuerwehr- und Werkgebäude und die Schulraumerweiterung im Eselriet befinden sich im Bau.

Die umfassende Schulraumplanung als Grundlage für zukünftige Bildungsbauten konnte abgeschlossen werden.

Die Entscheidungsgrundlagen zum Anschluss der ARA Mannenberg an die ARA Hard-Winterthur wurden weiter vertieft. Aufgrund der neuen Wirtschaftlichkeitsanalyse zeigte sich, dass ein möglicher Weiterbetrieb und Ausbau der ARA Mannenberg genauer zu prüfen ist.

Für das Immobilienportfolio im Finanzvermögen hat der Stadtrat seine Strategie verabschiedet. Die Umsetzung erfolgt laufend, teilweise auch mit entsprechenden Anträgen an die Legislative. Mit der Veräusserung einzelner Objekte soll angesichts des hohen Investitionsvolumens die Verschuldung in einem vertretbaren Rahmen gehalten werden. Basierend auf der Immobilienstrategie konnten im Gegenzug auch gezielt einzelne Liegenschaften erworben werden.
 

SCHWERPUNKT 6
VERSORGUNG UND SICHERHEIT GEWÄHRLEISTEN

SSP6

Die Schwachstellenanalyse inklusive Massnahmenplanung für den Fuss- und Radverkehr sowie den motorisierten Individualverkehr wurde abgeschlossen. Rund die Hälfte der kommunalen Schwachstellen konnte behoben werden. Weitere Massnahmen fliessen laufend in die Tiefbauprojekte ein.

In einem Grundsatzentscheid hat der Stadtrat festgelegt, dass auf dem Baufeld F im Gebiet Hinterbüel in Effretikon ein neuer gemeinsamer Posten für die Kantons- und Stadtpolizei geplant werden soll. Als Überbrückungslösung bezog die Stadtpolizei Räumlichkeiten an der Rikonerstrasse 15 in Effretikon. Der neu erlassene Leistungsauftrag bildet die Grundlage für die Tätigkeit der Stadtpolizei. Er orientiert sich an der Philosophie des Community Policing. Mit der dem Stadtparlament vorgelegten Revision der Parkierverordnung sollen die Regelungen so aktualisiert werden, dass der öffentliche Parkraum zweck- und vorschriftsgemäss genutzt wird.

Dank den neuen Zweiteinspeisungen für die private Wasserversorgungsgenossenschaft Horben-Mesikon und für das Dorf Kyburg konnte die Versorgungssicherheit für Bevölkerung und Gewerbe verbessert werden. Die Planung für das zweite Standbein der Gruppenwasserversorgung Fehraltorf-Illnau-Russikon (FIR) wurde vorangetrieben.

Die Zukunftsfähigkeit der Feuerwehr Illnau-Effretikon/Lindau als Milizorganisation wurde durch einen umfassenden Organisationsentwicklungsprozess gestärkt. Gleiche Bestrebungen sind für die Zivilschutzorganisation sowie die regionale Führungsorganisation zur Bewältigung von besonderen und ausserordentlichen Lagen in Vorbereitung.

 

SCHWERPUNKT 7
ALS ZUKUNFTSGERICHTETE DIENSTLEISTERIN AGIEREN

SSP7

Die neuen Kommunikationsleitlinien und der zugehörige Massnahmenplan wurden durch den Stadtrat verabschiedet. Sie bilden die Grundlage für die externe und interne Kommunikationstätigkeit der Stadt. Nachdem das bisherige amtliche Publikationsorgan «Regio» auf einen zweiwöchentlichen Erscheinungsrhythmus umgestellt hat, gilt seit Oktober 2025 die städtische Webseite als amtliche Publikationsplattform.

Auf Basis der Smart-City-Strategie wurden erste Umsetzungsprojekte lanciert. Aufgrund der positiven Erfahrungen hat der Stadtrat die Strategie definitiv eingeführt, um innovative Ansätze weiterhin gezielt zu fördern.

Die Informatik- und Digitalisierungsstrategie der Stadtverwaltung wurde laufend umgesetzt. Ein zentraler Schritt war dabei die Ablösung der Citrix-Umgebung und die Einführung von Microsoft 365. Zudem legte die Verwaltung angesichts der verschärften Bedrohungslage ein besonderes Augenmerk auf die Informations- und Cybersicherheit. Für den Einsatz generativer künstlicher Intelligenz wurden Schulungen durchgeführt und entsprechende Richtlinien erlassen.

Die anonym durchgeführte Mitarbeitendenbefragung in der Stadtverwaltung lieferte erfreuliche Resultate. Verschiedene Erkenntnisse flossen in die Arbeiten zur Stärkung und Kommunikation der Attraktivitätsmerkmale der Stadt als Arbeitgeberin ein. Mit dem Konzept der beruflichen Grundbildung konnte die Ausbildungstätigkeit der Stadtverwaltung zudem auf ein verbindliches Fundament gestellt werden.

 

FAZIT

Die innerhalb der sieben Schwerpunkte formulierten Ziele des Stadtrates konnten grösstenteils erreicht oder zumindest substanziell bearbeitet werden. Der Stadtrat dankt allen, die in irgendeiner Form zum erfolgreichen Gelingen der Legislatur 2022 bis 2026 beigetragen haben.

 

Der Stadtrat zieht eine positive Halbzeitbilanz zur Umsetzung seines Schwerpunktprogramms 2022 bis 2026. In der zweiten Legislaturhälfte stehen aber noch einige bedeutende Massnahmen zur Zielerreichung an.

«Illnau-Effretikon – in die Zukunft investieren, Angestossenes umsetzen». Dieser Leitbegriff steht über dem Schwerpunktprogramm 2022 bis 2026 des Stadtrates. Es baut stark auf den im Schwerpunktprogramm 2018 bis 2022 angepackten Massnahmen auf. Die durch den Stadtrat im Dezember 2022 definierten Ziele sind ehrgeizig. Einige konnten in der Zwischenzeit erfüllt werden, bei anderen ist bis zum Abschluss der Amtsdauer noch gehöriger Effort zu leisten. Die summarische Zwischenbilanz zu den einzelnen Schwerpunkten präsentiert sich wie folgt:

 

SCHWERPUNKT 1
GESELLSCHAFTLICHEN ZUSAMMENHALT STÄRKEN

SSP1

Das «Begegnungs- und Beratungszentrum am Stadtgarten» bildet ein zentrales Element, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Der Kreditantrag wird an der nächsten Sitzung des Stadtparlamentes behandelt. In der Wohnüberbauung am Stadtgarten sollen im Parterre diverse Begegnungs- und Beratungsangebote für alle Altersgruppen eingerichtet werden. Dabei ist auch vorgesehen, die frühe Förderung von Kindern zu stärken, damit die Voraussetzungen für einen guten Schulstart geschaffen werden. Mit dem Pilotprojekt für die Quartierarbeit in der Weiherstrasse sowie verschiedenen Dialogverfahren zur Gestaltung von öffentlichen Räumen werden der Einbezug und die Teilhabe der Bevölkerung gestärkt. Bei der Überarbeitung des Alterskonzeptes wird darauf geachtet, dass das heutige Niveau der Freiwilligenarbeit mit gezielten Massnahmen gehalten werden kann.

Ampel grün

FAZIT
Die Ampel steht auf grün.
Bis Ende Amtsdauer wird es möglich sein, weitere Massnahmen zu diesem Schwerpunkt umzusetzen oder mindestens die notwendigen Grundsatzentscheide durch die zuständigen Behörden zu fällen.

 

 

SCHWERPUNKT 2:
LEBENSRÄUME BEWUSST GESTALTEN

In diversen Gestaltungsplangebieten in Effretikon schreiten die Planungs- und Bauarbeiten voran.

SSP2

Dabei wird soweit als möglich darauf geachtet, dass die öffentlichen Flächen benutzerfreundlich und mit hoher Aufenthaltsqualität gestaltet werden. Dies gilt auch für die diversen Umgestaltungen oder Optimierungen von Spielplätzen in der Stadt. Nach wie vor blockiert bleibt die weitere Planung des Dorfplatzes in Illnau. Es wird im 2. Halbjahr mit einem Entscheid des Bundesgerichtes zur Entlassung des Gebäudes Usterstrasse 23 aus dem Inventar der potenziell schutzwürdigen Objekte gerechnet. Ins Stocken geraten ist zudem die Überbauung mit betreuten Wohnangeboten für ältere Menschen im Gupfen in Illnau. Bei diesem Projekt wird mit der privaten Bauträgerschaft nach neuen Umsetzungslösungen gesucht.

Die nachgelagerte Teilrevision der Bau- und Zonenordnung mit den Weilerkernzonen und der Einzonung des Gebietes «Müsli» in Effretikon hat der Stadtrat auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Für Ersteres fehlen die übergeordneten gesetzlichen Grundlagen und für Einzonungen besteht aufgrund der regen Bautätigkeit in Effretikon momentan kein Bedarf.

Ampel gelb

FAZIT
Die Ampel steht auf orange.
Die raumplanerische Entwicklung verläuft entlang der Planungsinstrumente. Der Transformation des Zentrums von Effretikon ist aber weiterhin Beachtung zu schenken. Zudem sind Möglichkeiten zu evaluieren, wie mit einem gemeinnützigen Bauträger eine nachhaltige Mehrgenerationensiedlung angestrebt werden kann.

 

SCHWERPUNKT 3
DEM KLIMAWANDEL AKTIV BEGEGNEN

SSP3

Der Massnahmenplan zur Anpassung an den Klimawandel bildet eine umfassende Grundlage für die Anpassungsstrategie der Stadt. Dasselbe gilt für die durch den Stadtrat verabschiedete Klimastrategie mit dem Ziel «Netto-Null», angestrebt 2024, spätestens 2050. Diverse Massnahmen wie beispielsweise das Schwammstadt-Konzept oder die Umsetzung des Energieplans befinden sich in der Umsetzungsphase. Vertraglich gesichert ist der Wärmeverbund Effretikon mit erneuerbarer Energie. Dieser bildet auch eine wichtige Basis für die Dekarbonisierung der städtischen Bauten. Für Illnau ist ein grösserer Wärmeverbund im Aufbau. Das Naturschutzkonzept wird laufend umgesetzt.

FAZIT

Ampel grün

Die Ampel steht auf grün.
Das breite Feld der Anpassungsstrategien an den Klimawandel bzw. die entsprechende Realisierung von Massnahmen wird in den nächsten Jahren eine Daueraufgabe darstellen.

 

 

 

SCHWERPUNKT 4:
WIRTSCHAFTS- UND BILDUNGSSTANDORT GEZIELT FÖRDERN

Die Wirtschaftsstandort-Strategie mit dem Hauptziel «Ansiedlung von zusätzlichen Arbeitsplätzen» kann vor allem auch dank der Einzonung und dem Erwerb der Grundstücke im Riet weiter umgesetzt werden.

SSP4

Mit dem Entwicklungsplan «Gewerbe» wurde das Zielbild für die publikumsorientierten Nutzungen im Zentrum von Effretikon definiert. Der durch den Stadtrat verabschiedete Masterplan «Geen» in Illnau gibt den Rahmen für die weiteren Planungsarbeiten vor. Die Überprüfung des stärkeren pädagogischen, organisatorischen, personellen und räumlichen Zusammenschlusses von Schule und Betreuung ist im Gange.

Ampel gelb

FAZIT
Die Ampel steht auf orange.
Bis Ende Amtsdauer sollen Ergebnisse aus der Umsetzung der Wirtschaftsstandort-Strategie spürbar und die Grundlagen für die künftige Schul- und Betreuungsstrategie gelegt sein.

 

 

SCHWERPUNKT 5
INFRASTRUKTUR ENTWICKELN UND PFLEGEN

SSP5

Das städtische Immobilienportfolio wird unter Einbezug der Nutzervertreter und den diversen strategischen Vorgaben aktiv bewirtschaftet und unterhalten. Der neue Vierfach-Kindergarten im Rosswinkel konnte bezogen werden und die Kredite für das Feuerwehr- und Werkgebäude sowie die Projektierung des Wärmeverbundes im Gebiet Eselriet mittels erneuerbarer Energien wurden bewilligt. Der Objektkredit für die Schulraumerweiterung im Eselriet liegt dem Stadtparlament zur Beschlussfassung bzw. Antragstellung an die Urnenabstimmung vor. Die umfassende Schulraumplanung ist in Arbeit und wird im Frühjahr 2025 fertig gestellt.

Ampel grün

FAZIT
Die Ampel steht auf grün.
Die Infrastrukturprojekte kommen wie geplant voran. Das hohe Investitionsvolumen bedingt eine gezielte Priorisierung der einzelnen Projekte, damit die Verschuldung in einem vertretbaren Mass gehalten werden kann.

 

SCHWERPUNKT 6
VERSORGUNG UND SICHERHEIT GEWÄHRLEISTEN

SSP6

Die Schwachstellenanalyse inklusive Massnahmenplanung über den Fuss- und Radverkehr sowie motorisierten Individualverkehr wurde abgeschlossen und erste Massnahmen umgesetzt. Die Resultate der Analyse fliessen laufend in die Tiefbauprojekte ein.

In einem Grundsatzentscheid legte der Stadtrat fest, dass auf dem Baufeld F im Gebiet Hinterbüel in Effretikon ein neuer gemeinsamer Posten für die Kantons- und Stadtpolizei geplant werden soll. Dank der geplanten neuen Zweiteinspeisung für die Gruppenwasserversorgung Fehraltorf-Illnau-Russikon sowie dem demnächst bevorstehenden Bau einer Zweiteinspeisung für die private Wasserversorgungsgenossenschaft Horben-Mesikon kann die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung und das Gewerbe optimiert werden. Mit einem Organisationsentwicklungsprozess wird die Zukunftsfähigkeit der Feuerwehr Illnau-Effretikon/Lindau als Milizorganisation gestärkt.

Ampel gelb

FAZIT
Die Ampel steht auf orange.
Einiges wurde schon erreicht, anderes bleibt noch zu tun.

 

 

 

SCHWERPUNKT 7
ALS ZUKUNFTSGERICHTETE DIENSTLEISTERIN AGIEREN

Der Entwurf der Kommunikationsleitlinien wurde durch den Stadtrat genehmigt. Diese bilden die Basis für die künftige interne und externe Kommunikationstätigkeit der Stadt. Momentan werden die zugehörigen Massnahmen definiert, sodass der Stadtrat diese zusammen mit den definitiven Kommunikationsleitlinien genehmigen kann.

SSP7

Auf Basis der Smart-City-Strategie wurden erste Umsetzungsprojekte lanciert. Diese dienen der Erprobung der Strategie und der Innovationsförderung. Die Informatik- und Digitalisierungsstrategie wird laufend umgesetzt. Die anonym durchgeführte Mitarbeitendenbefragung in der Stadtverwaltung hat erfreuliche Resultate hervorgebracht. Diverse Erkenntnisse fliessen in die Arbeit zur Festigung der Attraktivitätsmerkmale der Stadt als Arbeitgeberin ein. Mit dem Konzept der beruflichen Grundbildung konnte die Ausbildungstätigkeit der Stadtverwaltung auf ein verbindliches Fundament gestellt werden.

Ampel grün

FAZIT
Die Ampel steht auf grün.
Es sieht danach aus, dass die Ziele zu diesem Schwerpunkt bis Ende Amtsdauer zu erreichen sind.