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Infrastruktur öffentlicher Verkehr

Effretikon bildet einen bedeutsamen Verkehrsknotenpunkt auf der Achse zwischen Zürich und Winterthur und in die Ostschweiz. Hier verbinden sich Passagierströme vom Zürcher Oberland ins Zürcher Unterland und in die Agglomeration. Tausende Passagiere steigen hier täglich auf dem Weg zu ihrem Bestimmungsort um.

Die zentrale Infrastruktur bei den Bahnhöfen wird dabei von den Schweizerischen Bundesbahnen SBBExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. zur Verfügung gestellt und unterhalten, das Busliniennetz wird durch die Verkehrsbetriebe GlattalExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. betrieben. Die Stadt Illnau-Effretikon vertritt dabei die Interessen ihrer Einwohnerinnen und Einwohner sowie den Pendlerinnen und Pendlern, welche die Infrastruktur tagein tagaus nutzen. 

Folgende bedeutsame Ausbauten in der Infrastruktur des öffentlichen Verkehrs befindet sich aktuell im Planungsstadius:
 

NEUE PASSERELLE FÜR STUFENFREIE ZUGÄNGE ZU DEN PERRONS

Der Weg von der Hauptunterführung zu den Perrons am Bahnhof Effretikon ist heute nicht stufenfrei. Eine neue Passerelle auf der Höhe des heutigen Bushofs mit Liften zu den Perrons ermöglicht Reisenden zukünftig einen stufenfreien Zugang zu den Perrons und in die Züge. 
 

PROJEKTINHALT

Am Bahnhof Effretikon sind folgende Anpassungen geplant:

  • Neue Passerelle auf der Höhe des heutigen Bushofs mit Liften auf alle Perrons. Damit wird der Weg zu den Perrons und in die Züge stufenfrei. Davon profitieren Reisende mit eingeschränkter Mobilität sowie Reisende mit Kinderwagen, Velos oder Rollkoffern.
  • Verlängerung des Perrons der Gleise 5/6 (Seite Kemptthal) von 200 Meter auf 250 Meter. So können künftig längere Züge mit mehr Sitzplätzen halten. Zudem können sich die Reisenden auf dem längeren Perron besser verteilen. 
  • Änderungen an Treppen und Geländern bei den Perrons der Gleise 2/3 und 5/6 schaffen mehr Platz auf den Perrons.  

Bis der Bahnhof Effretikon barrierefrei ausgebaut ist, organisiert das SBB Contact Center Handicap (Tel. 0800 007 102) auf Voranmeldung Hilfestellungen vor Ort für Personen mit eingeschränkter Mobilität. 

Die SBB plant das Projekt im Auftrag des Bundes. Zurzeit werden die Pläne mit allen Fachbereichen vertieft und die Bauphasen erarbeitet. Betroffene Eigentümerinnen und Eigentümer werden über das Vorhaben informiert. Die baulichen Lösungen werden mit Vertretenden von Stadt und Kanton abgestimmt. Die Kosten werden in der aktuellen Planungsphase ermittelt. 

Zurzeit rechnet die SBB mit einer Bauzeit von rund einem Jahr. Bei einem Projektverlauf ohne Beschwerdeverfahren ist ein Baustart aus heutiger Sicht Ende der 2020er Jahre vorgesehen. Ein definitives Bauprogramm kann die SBB erstellen, sobald die rechtskräftige Verfügung des Bundes vorliegt.

 

TERMINPLAN UND FINANZIERUNG

Die SBB plant das Projekt im Auftrag des Bundes. Zurzeit werden die Pläne mit allen Fachbereichen vertieft und die Bauphasen erarbeitet. Betroffene Eigentümerinnen und Eigentümer werden über das Vorhaben informiert. Die baulichen Lösungen werden mit Vertretenden von Stadt und Kanton abgestimmt. Die Kosten werden in der aktuellen Planungsphase ermittelt. 

Zurzeit rechnet die SBB mit einer Bauzeit von rund einem Jahr. Bei einem Projektverlauf ohne Beschwerdeverfahren ist ein Baustart aus heutiger Sicht Ende der 2020er Jahre vorgesehen. Ein definitives Bauprogramm kann die SBB erstellen, sobald die rechtskräftige Verfügung des Bundes vorliegt.


WEITERE INFORMATIONEN

www.sbb.ch/effretikon

PROJEKTLEITUNG

SBB AG, Infrastruktur
Thomas Wettstein, Gesamtprojektleiter
projekte.ost@sbb.ch


MEDIENANFRAGEN

Bitte wenden Sie sich an unsere Medienstelle:
E-Mail: press@sbb.ch

 

UPDATE VOM 19. JANUAR 2026

Die Strecke zwischen Zürich und Winterthur ist eine der meistbefahrenen in der Schweiz – und ein Engpass im Bahnverkehr. Mit dem Projekt Mehrspur Zürich–Winterthur baut die SBB im Auftrag des Bundes die Strecke auf vier Spuren aus. Geplant sind eine neue Doppelspur durch den Brüttenertunnel, der Ausbau der Bahnhöfe Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen und Winterthur Töss sowie weitere bauliche Massnahmen an der Bahninfrastruktur zwischen Zürich und Winterthur.

 

MEHRSPUR BRINGT MEHR KAPAZITÄT FÜR FERNVERKEHR UND S-BAHNEN. 

Zukünftig können zwischen Zürich und Winterthur mehr Fernverkehrszüge fahren. Ebenso ist das Projekt das erste Schlüsselelement für den Ausbau des Angebots bei der Zürcher S-Bahn. Zusammen mit dem Ausbau des Bahnhofs Zürich Stadelhofen und weiteren Massnahmen kann der dringend erforderliche Kapazitätsausbau bei der Zürcher S-Bahn erfolgen. Ziel ist ein Viertelstundentakt als neuer Grundtakt im Kernnetz.

Das Grossprojekt war im Sommer 2023 öffentlich aufgelegt worden. Das Bewilligungsverfahren ist nun einen entscheidenden Schritt weiter: Das Bundesverwaltungsgericht hat die hängigen Beschwerdeverfahren gegen die Plangenehmigung für das Bauprojekt Mehrspur Zürich–Winterthur abgeschrieben. Das bedeutet grünes Licht für das grösste Ausbauprojekt der SBB.

 

ERSTE VORARBEITEN STARTEN ANFANG 2026

Die SBB wird nun das definitive Bauprogramm festlegen und die Anwohnenden informieren, die von den Bauarbeiten betroffen sind. Die Bauzeit dauert insgesamt rund zehn Jahre. Die ersten Vorarbeiten zum Einrichten der Baustellen werden Anfang 2026 starten. Es handelt sich um Arbeiten an Boden und Gehölz sowie der Bahntechnik.

Die Kosten für die geplanten Ausbauten zwischen Zürich–Winterthur betragen rund 3,3 Milliarden Franken (Kostengenauigkeit +/- 10 Prozent). Finanziert wird das Projekt aus dem Bahninfrastrukturfond des Bundes, in den unter anderem Bund und Kantone einzahlen. Die Inbetriebnahme des Angebots ist ab Mitte der 2030er-Jahre möglich.

Weitere Informationen zum Projekt sind auf der SBB Seite "Mehrspur Zürich-Winterthur"Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. zu finden.

 

MEDIENMITTEILUNG VOM 22. MAI 2023

Im Auftrag des Bundes plant die SBB eine neue Doppelspur durch den Brüttenertunnel, den Ausbau der Bahnhöfe Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen und Winterthur Töss sowie weitere bauliche Massnahmen an der Bahninfrastruktur zwischen Zürich und Winterthur. Die geplanten Infrastrukturausbauten des Grossprojektes MehrSpur Zürich–Winterthur beseitigen den heutigen Engpass im Bahnnetz. Dank der zweiten Doppelspur durch den Brüttenertunnel fahren zukünftig zwischen Zürich und Winterthur zwei Fernverkehrslinien im Viertelstundentakt. Im Zürcher S-Bahnnetz wird der Viertelstundentakt zum Grundtakt.

Das Projekt liegt vom 30. Mai bis 28. Juni 2023 in den betroffenen Gemeinden öffentlich auf. Die Unterlagen sind während den offiziellen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltungen einsehbar. Während der öffentlichen Auflage sind zu bestimmten Zeiten SBB-Projektverantwortliche vor Ort und beantworten Fragen von Anwohnerinnen und Anwohnern im Projektperimeter. Informationen und Anmeldung zum Event auf der SBB-Webseite «MehrSpur Zürich-Winterthur»Externer Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..

 

AUSBAU ERMÖGLICHT 30 PROZENT MEHR KAPAZITÄT

Der Ausbau der Bahnstrecke Zürich–Winterthur umfasst folgende Vorhaben:

  • Rund neun Kilometer langer Brüttenertunnel zwischen Dietlikon / Bassersdorf und Winterthur

  • Ausbau der vier Bahnhöfe Dietlikon, Bassersdorf, Wallisellen, Winterthur Töss

  • Bau von zwei Brücken und zwei kurzen Tunneln. Mit diesen Bauwerken werden die neuen Gleise ans bestehende Bahnnetz angeschlossen und der Verkehr wird entflochten: Züge können sich kreuzen, ohne den Gegenverkehr zu behindern.

  • Im Projekt werden auch Vorhaben des Kantons Zürich (Veloverbindungen), von Städten und Gemeinden sowie Investitionen des Bundes zum Unterhalt der Bahninfrastruktur geplant und realisiert.

Mit dem Grossprojekt MehrSpur Zürich–Winterthur wird die Bahnkapazität zwischen Zürich und Winterthur um 30 Prozent ausgebaut: Pro Tag können 900 Züge rund
156 000 Reisende befördern. Damit wird Reisen schneller, einfacher und komfortabler.

 

RUND ZEHN JAHRE BAUZEIT

Bei einem Projektverlauf ohne Beschwerdeverfahren ist ein Baustart aus heutiger Sicht ab Mitte der 2020er-Jahre und eine Inbetriebnahme des Angebotes ab Mitte der 2030er-Jahre möglich. Ein definitives Bauprogramm kann die SBB erstellen, sobald vom Bund die rechtskräftige Baubewilligung vorliegt und die Bauarbeiten vergeben sind.

Mehr Informationen zu den Baustellen und Installationsplätzen, von welchen auf Effretikon betroffen ist, finden Sie hier.

 

GRÖSSTES PROJEKT IM AUSBAUSCHRITT 2035 DES BUNDES

Die Kosten für die geplanten Ausbauten zwischen Zürich–Winterthur betragen rund 2,9 Milliarden Franken. Damit ist MehrSpur Zürich–Winterthur das grösste Projekt im Ausbauschritt 2035 des Bundes. Die Finanzierung läuft über den Bahninfrastrukturfond des Bundes, der sich unter anderem aus Beiträgen von Bund und Kantonen speist.

Projektinformationen und Visualisierungen auf: www.sbb.ch/mehrspurExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.

 


Im Rahmen der Entwicklung des Effretiker Stadtzentrums rund um den Bahnhof wird der Bushof von seinem heutigen an einen neuen Standort verschoben.
Mehr Informationen dazu erfahren Sie hier.

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