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Miniramp in Illnau

21. Juli 2026
Auf dem Schulhausareal Hagen in Illnau steht über die Sommerferien eine Miniramp. Ermöglicht hat dies eine Initiative, die von Jugendlichen gestartet und durchgeführt wurde.

Anfangs Jahr verabredeten sich Jugendliche aus Illnau mit der Jugendarbeit im Jugendtreff Funky. Sie brach­ten selbstgezeichnete Pläne von kleinen und grossen Skatbordanlagen mit. Ihr Traum: In Illnau einen Platz zum Skaten zu haben. Klein anfangen mit einer Rampe oder einer Quaterpipe sei gut, viel mehr brauche es nicht, meinten sie.

Mit Unterstützung der Jugendarbeit ging es auf die Suche nach einer solchen. Schnell fand sich Sundayramp als möglicher regionaler Lieferant. Doch wie finanziert sich eine Rampe? Wem gehört sie am Schluss? Wo fin­det sie einen Platz? Wer baut sie auf? Und wer ist für die Sicherheit verantwortlich? Diese und mehr Fragen galt es zuerst zu klären.

Gemeinsam mit Fachpersonen aus der Soziokultur/Jugendarbeit wurden verschiedene Optionen abgewogen. So entstand ein Antrag für den Jugendkredit der Jugendarbeit Illnau-Effretikon. Der heisst zwar Kredit, muss aber nicht zurückbezahlt werden, sondern steht für Jugendliche und ihre Ideen jährlich zur Verfügung. Die Idee fand Anklang, der Kredit wurde gesprochen und das Projekt lanciert. Eltern wurden mit an Bord geholt, Pläne geschmiedet, Termine gemacht, Gespräche geführt und ein Standort gesucht.

Der Aufbau

Am 11. Juli 2026 trafen sich Eltern, Jugendliche und die Jugendarbeit am frühen Morgen auf dem Areal des Schulhauses Hagen, um unzählige Einzelteile zu einer Miniramp zusammenzubauen. Und tatsächlich: Am Abend stand eine stolze Crew vor dem vollendeten Werk, das über die Sommerferien all jenen Menschen zur Verfügung steht, die auf kleinen oder grösseren Rädern Kunststücke üben wollen.

Die Jugendlichen können stolz auf sich sein: Sie lernten, dass es mit eigenem Engagement möglich ist, die Stadt mitzugestalten.